Nach fünf Jahren Auszeit Ex-Kölner Beiersdorfer wagt Neustart bei Zweitliga-Schlusslicht

Dietmar Beiersdorfer bei seiner Vorstellung als neuer Geschäftsführer Sport und Kommunikation.

Dietmar Beiersdorfer am 9. November 2021 bei seiner Vorstellung als neuer Geschäftsführer Sport und Kommunikation beim FC Ingolstadt.

Neue Herausforderung nach langer Pause für Dietmar Beiersdorfer. Der frühere HSV-Boss steigt beim FC Ingolstadt als Geschäftsführer ein und soll das Zweitliga-Schlusslicht langfristig auf Erfolgskurs führen.

Ingolstadt. Mit dem Hamburger SV plante er einst den großen Wurf im Rennen um die Spitzenplätze der Bundesliga, jetzt will Dietmar Beiersdorfer (57) den FC Ingolstadt in der 2. Liga vor dem Absturz in die Drittklassigkeit bewahren.

Am Dienstag (9. November 2021) informierte der FCI über die Verpflichtung von Beiersdorfer als Geschäftsführer Sport und Kommunikation. Über die Vertragslaufzeit machte der Verein keine Angaben.

Dietmar Beiersdorfer soll FC Ingolstadt langfristig erfolgreich machen

„Mit Dietmar Beiersdorfer konnten wir einen erfahrenen Fachmann für den FCI gewinnen, der eine absolute Identifikationsperson nach innen und außen sein wird“, sagte Aufsichtsratschef Karl Meier: „Langfristig wollen wir mit ihm eine stabile Nachhaltigkeit mit gesamtheitlichem Blick auf den sportlichen Bereich aufbauen, kurzfristig sehen wir in seiner Person aber auch einen wichtigen neuen Impuls in unserer aktuellen sportlichen Situation.“

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Beiersdorfer war im Fußball zuletzt fünf Jahre ohne Anstellung, zuvor hatte er von 2014 bis 2016 beim Hamburger SV als Vorstandsvorsitzender gearbeitet. Seine erfolgreichste Zeit erlebte Beiersdorfer in seiner ersten Etappe beim HSV als Sport-Vorstand von 2002 bis 2009.

Anschließend war er im Fußball-Imperium von Red Bull für anderthalb Jahre als sportlicher Leiter der internationalen Zweigstellen aktiv, von 2012 bis 2014 arbeitete er bei Zenit St. Petersburg als Sportdirektor. 

FC Ingolstadt kämpft in der 2. Bundesliga gegen den Abstieg

„Wir befinden uns in einer sehr herausfordernden Situation, die wir mit Zusammenhalt auf und neben dem Platz ins Positive wenden wollen. Dafür gilt es, alle Anstrengungen, Motivation und Mut zu bündeln – wir richten den Blick nach vorn“, sagte Beiersdorfer am Dienstag über seine neue Mission beim FC Ingolstadt.

Der frühere Bundesliga-Profi beim HSV, Werder Bremen und dem 1. FC Köln hofft mit Ingolstadt trotz der düsteren Ausgangslage noch auf den Klassenerhalt in der 2. Liga. Die „Schanzer“, die sich über die Relegation den Aufstieg gesichert hatten, stehen mit nur fünf Punkten einsam und abgeschlagen am Tabellenende.

Am schwachen Abschneiden konnte auch die Verpflichtung von Trainer André Schubert (50) Ende September bislang nichts ändern. Der einstige Gladbacher Bundesliga-Coach holte in fünf Ligaspielen nur einen Punkt. In insgesamt sechs Pflichtspielen unter seiner Leitung erzielte die Mannschaft erst magere zwei Tore. (bc/sid)

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