„Er hat große Lust auf Borussia“ Entscheidung gefallen: Süle-Transfer innerhalb der Bundesliga ist fix

Niklas Süle applaudiert den Fans im Stadion.

Niklas Süle beim Spiel des FC Bayern bei RB Leipzig am 4. Februar 2022. Im Sommer wechselt er zu Borussia Dortmund.

Fußball-Nationalspieler Niklas Süle wird seinen Vertrag beim FC Bayern München nicht verlängern und den Verein am Saisonende verlassen. Er wechselt innerhalb der Bundesliga zu Borussia Dortmund.

Nach wochenlanger Hängepartie hat Nationalspieler Niklas Süle (26) Anfang des Jahres den Verantwortlichen des FC Bayern München mitgeteilt, dass er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern und den Rekordmeister dann verlassen wird.

Nun steht der neue Verein des Nationalspielers nach EXPRESS.de-Informationen fest. Am Montag (7. Februar 2022) wurde das Geheimnis gelüftet. Süle wechselt ablösefrei zu Borussia Dortmund und unterschreibt bis 2026. Er ist damit der insgesamt 13. Transfer zwischen dem Rekordmeister und den Schwarz-Gelben und der achte Profi, der den Weg aus München nach Nordrhein-Westfalen nimmt.

Süles Berater Volker Struth (55) hatte noch am Sonntag (6. Februar 2022) bei „Sport1“ gesagt: „Der neue Verein steht bereits fest. Niklas hat eine Entscheidung vor kurzer Zeit getroffen. Ich würde mich wundern, wenn er diese noch umwirft.“ Nun ist die Katze aus dem Sack.

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„Wir freuen uns, dass wir in Niklas Süle einen deutschen Nationalspieler ablösefrei verpflichten und für vier Jahre an uns binden konnten“, betont BVB-Sportdirektor Michael Zorc (59). Sebastian Kehl (41), der im Sommer Zorcs Nachfolge antreten wird, erklärt: „Niklas hat uns in den persönlichen Gesprächen gezeigt, dass er große Lust auf Borussia Dortmund hat. Er verfügt über viel Erfahrung, Ruhe im Aufbauspiel und über die nötige Physis, um ab dem Sommer gemeinsam mit uns den nächsten Schritt zu gehen.“

Niklas Süle hatte zuletzt beim FC Bayern auf 15 Millionen Euro gehofft

Der FC Bayern hatte Niklas Süle zuletzt ein Gehaltsangebot von rund 10 Millionen Euro pro Jahr gemacht, was dieser aber abgelehnt hatte. Gehofft hatte er auf eine Aufbesserung auf rund 15 Mio. Euro. Beim BVB soll er nun in ähnliche Dimensionen wie zuletzt beim Rekordmeister vorstoßen.

Der Verteidiger war im Sommer 2017 von der TSG 1899 Hoffenheim für rund 20 Millionen Euro zu den Münchnern gewechselt. Wie schon bei David Alaba (29), Jérôme Boateng (33) und Javi Martínez (33) kassieren die Bayern beim Wechsel im Sommer auch für Süle keine Ablöse. Der vierte Verteidiger aus der Triple-Truppe von 2020 geht also zum Nulltarif.

Zuletzt hatte vieles darauf hingedeutet, dass der Verteidiger zum FC Barcelona oder in die Premier League wechsele. Doch schon vor einigen Tagen kam die Wechsel-Option innerhalb der Bundesliga auf. Wie „Sport1“ und die „WAZ“ seiner Zeit berichteten, zeige Ligarivale Borussia Dortmund Interesse an einer Verpflichtung.

Borussia Dortmund sucht nach Verstärkungen für die Abwehr

Ein deutscher Nationalspieler – zudem ablösefrei – sei aus Dortmunder Sicht immer interessant. Zudem suche der BVB nach einer Verstärkung für die löchrige Defensive, die in dieser Saison bereits 36 Gegentore in 21 Spielen zugelassen hat. Bereits vor sechs Jahren waren die Schwarz-Gelben am damaligen U21-Nationalspieler Süle interessiert.

Ist das Thema Schlotterbeck durch den Süle-Transfer nun vom Tisch?

Neben Manuel Akanji (26) und dem zuletzt verletzungsanfälligen Mats Hummels (33) hat der BVB keinen weiteren absolut verlässlichen Innenverteidiger im Kader. Bei Akanji (Vertrag bis 2023) mehren sich außerdem die Gerüchte, dass der Schweizer den Verein verlassen wolle.

Neben Süle wurde in der Gerüchteküche zuletzt auch Neu-Nationalspieler Nico Schlotterbeck (22) als möglicher BVB-Zugang für den Sommer gehandelt. Anders als beim Münchner müssten die Dortmunder für den Freiburger allerdings eine Ablöse von sicherlich 20 Millionen Euro hinblättern.

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