Nach Süle-Wechsel zum BVB Bayern-Star macht klare Ansage: Würde niemals nach Dortmund gehen

Lucas Hernández, Niklas Süle und Benjamin Pavard feiern mit der Meisterschale im Stadion

Niklas Süle (M.) wird den FC Bayern München in Richtung BVB verlassen. Für Benjamin Pavard (r.) käme ein Wechsel zu Borussia Dortmund derweil nicht infrage. Hier feiern beide Bayern-Profis am 8. Mai 2022 mit der Meisterschale.

Mit Niklas Süle hat der FC Bayern München einen gestandenen Nationalspieler an Bundesliga-Rivale Borussia Dortmund verloren. Für einen anderen Star der Münchner käme ein BVB-Wechsel derweil nicht infrage.

Der FC Bayern München hat in der abgelaufenen Bundesliga-Saison souverän die 32. Meisterschaft der Klub-Geschichte eingefahren, dem großen Rivalen Borussia Dortmund blieb – wieder mal – nur das Nachsehen. Nun rüstet sich der BVB für den nächsten Angriff. Und wilderte dafür auch beim Rekordmeister selbst.

So ist bereits seit Wochen offiziell, dass Nationalspieler Niklas Süle (26) ab der kommenden Spielzeit im Dress der Dortmunder auflaufen wird. Der 1, 95 Meter große Abwehr-Hüne hatte seinen in diesem Sommer auslaufenden Vertrag bei den Münchnern nicht verlängert – und will in der neuen Spielzeit in Schwarz-Gelb um den Titel mitspielen.

Dass Wechsel vom einen zum anderen Bundesliga-Schwergewicht allerdings immer eine gewisse Brisanz mit sich bringen, hat die Vergangenheit bereits oft gezeigt. Nun hat sich nach dem Süle-Abgang ein anderer Bayern-Star zu Wort gemeldet – und ein klares Statement abgegeben.

Niklas Süle zum BVB: Benjamin Pavard meldet sich zu Wort

Alles zum Thema Niklas Süle
  • Trotz 2G-Regeln im Hotel Ausnahme macht's möglich: Kimmich darf doch ins Hotel – aber drei neue Corona-Fälle
  • Kurioser Transfer-Zweikampf Entscheidet sich Süle-Zukunft zwischen Bayern und Scheich-Klub?
  • Weil Kimmich, Gnabry & Co. in Corona-Quarantäne sind FC Bayern will ungeimpften Spielern kein Gehalt zahlen
  • Neuer Corona-Alarm Noch ungeimpft: Positiver Test bei Bayern-Star – zwei Profis wieder im Training
  • Spektakel, Horror-Verletzung, Schiri-Wut Lewandowski-Rekord sorgt für Bayern-Jubel – BVB tobt wegen Zwayer
  • Winter-Transferfenster öffnet Die große Bundesliga-Übersicht: Wer legt nach? Wer gibt Spieler ab?
  • Furore-Buch Er erfand Kölner Mottoschal und berät jetzt Toni Kroos: Sieg gegen Elon Musk 
  • Jetzt hat es auch noch Sané und Upamecano erwischt Bayerns Corona-Chaos: Gladbach-Spiel vor Absage
  • Spiel-Absage immer wahrscheinlicher Nächster Corona-Fall beim FC Bayern: Auch Davies infiziert
  • Chancenwucher nach Corona-Chaos Führung verspielt: Keine Punkte für Bayerns Not-Elf gegen Gladbach

So stellte Süles (Ex-)Abwehrkollege Benjamin Pavard (26) gegenüber dem Sender RMC unmissverständlich klar: „Wenn ich eines Tages gehen sollte, dann nicht nach Dortmund, trotz allem Respekt, den ich für den Klub und seine Fans habe.“

Pavard hat bei den Bayern noch Vertrag bis Sommer 2024 – und denkt aktuell überhaupt nicht an einen Abschied. „Ich fühle mich gut, ich habe noch zwei Jahre Vertrag. Ich fühle mich dort wohl“, sagte der französische Weltmeister.

Niklas Süle und Benjamin Pavard stehen auf dem Platz

Seit 2019 Arbeitskollegen beim FC Bayern München: Niklas Süle (l.) und Benjamin Pavard, hier am 12. März 2022 im Spiel bei der TSG Hoffenheim. Nun trennen sich die Wege beider Profis.

2019 war Pavard vom VfB Stuttgart für 35 Millionen Euro zu den Bayern gewechselt. Nun sagte er: „Ich bin sehr glücklich bei Bayern München, es ist einer der besten Vereine der Welt.“

Während Pavard also in Zukunft wohl nie in Schwarz-Gelb auflaufen wird, hat Süle den Schritt aus München zum Ruhrpott-Klub gewagt. Er ist nicht der erste Profi, der „die Seiten wechselt“: Mats Hummels (33), der aus der FCB-Jugend stammt, verließ die Bayern erst 2009 in Richtung BVB, um schließlich 2016 zurückzukehren. 2019 ging es für den Weltmeister dann wieder zurück nach Dortmund.

Der WM-Siegtorschütze von 2014, Mario Götze (29), schloss sich 2013 den Bayern an – um drei Jahre später zum BVB zurückzukehren. Den umgekehrten Weg ging im Jahr 2014 beispielsweise Robert Lewandowski (33). (kos)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.