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„Präventive Maßnahmen“ Bayern-Fans stellen Antrag gegen Katar-Sponsoring

Robert Lewandowski jubelt gegen die TSG Hoffenheim und küsst seine Hand.

Robert Lewandowski jubelt am 23. Oktober 2021 gegen die TSG Hoffenheim. Auf seinem Ärmel ist Sponsor Qatar Airways zu sehen.

Die Zusammenarbeit des FC Bayern mit Ärmelsponsor Qatar Airways sorgt seit Beginn des Sponsor-Deals für viel Unmut bei vielen Fans. Einige haben nun einen Antrag beim Verein gestellt.

München. Beim FC Bayern dominierte zuletzt die Impf-Diskussion um Joshua Kimmich (26). Doch seit längerem äußern Fans ihren Unmut bereits über die Zusammenarbeit des Rekordmeisters mit einem Sponsor.

Am 25. November 2021 findet die Jahreshauptversammlung des FC Bayern statt, im Zuge dessen haben Fans der Münchner einen Antrag beim Verein gestellt, Geschäfte wie mit Ärmelsponsor Qatar Airways in Zukunft auszuschließen.

Fans „wollen präventive Maßnahmen ergreifen“

„Wir wollen präventive Maßnahmen ergreifen, um einen neuen Abschluss zu verhindern“, sagte Initiator Michael Ott. Katar, WM-Gastgeber 2022, stehe für massive Menschenrechtsverletzungen, zudem gebe es schwere Vorwürfe von Korruption im Sport, hieß es in einer Mitteilung der kritischen Anhänger.

Der FC Bayern helfe mit der Zusammenarbeit mit einem Staatsunternehmen aktiv dabei, „von den Missständen abzulenken“ und „ein modernes, weltoffenes Bild von dem Land zu verbreiten“.

FC Bayern hat Engagement in Katar bereits mehrfach verteidigt

Unangetastet bleiben sollten nach dem Willen der Initiatoren, unter denen einige in der Fanszene bekannte Gesichter sind, die jährlichen Trainingslager in dem Golfstaat. Diese böten „zumindest theoretisch die Möglichkeit zur kritischen Kommunikation – wenn man sie denn wahrnehme“, hieß es.

Der FC Bayern hat sein Engagement im Wüstenstaat vielfach verteidigt. Nur über einen Dialog mit den Machthabern vor Ort könnten Veränderungen erzielt werden, hieß es stets. Bei der Jahreshauptversammlung könnte das Katar-Thema für lebhafte Diskussionen sorgen. (sid)

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