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Geständnis im „Doppelpass“Effenberg verwundert über Bayern-Transfer

Stefan Effenberg sieht einen Transfer des FC Bayern München inzwischen in einem ganz anderen Licht, wie er am Sonntag im „Doppelpass“ erklärte.

Mit dem Ende der Bundesliga-Sommerpause kehrt auch der „Doppelpass“ am Sonntagmorgen zurück ins deutsche Fernsehen. Am 23. August 2026 flimmerte bei Sport1 die erste Ausgabe der neuen Saison über den Sender.

An einem ungeschriebenen „Doppelpass“-Gesetz änderte sich auch zum Staffelstart nichts: Der FC Bayern München ist eines der bestimmenden Themen der Sendung. Nach dem Supercup gegen den BVB und dem Drama um Jamal Musiala (23) gab es allerdings auch ausreichend Gesprächsstoff in der Runde von Moderator Jochen Stutzky (45).

Stefan Effenberg: Bayern-Transfer erscheint in einem anderen Licht

Stefan Effenberg (58) sprach dabei ganz offen über einen Transfer der Bayern, der ihn zunächst extrem überrascht habe. Über den Kauf von Ismael Saibari (25) gestand der frühere Kapitän der Münchner: „Jeder, auch ich persönlich, hat gedacht: Warum verpflichten sie diesen Spieler?“

Der marokkanische Nationalspieler, der bei der WM 2026 überzeugt hatte, besitzte „natürlich die Qualität, um für den FC Bayern München zu spielen und weiterzuhelfen“. Doch einen wirklichen Platz habe er für den 50 Millionen Euro teuren Neuzugang zunächst nicht ausmachen können.

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Mit den Problemen bei Musiala, der zuletzt zweimal aufgrund von Absencen ausgewechselt werden musste und sich zunächst in enger Abstimmung mit dem Verein um seine Genesung sorgen muss, erscheine die Saibari-Verpflichtung plötzlich völlig logisch.

Den Verantwortlichen der Münchner waren die gesundheitlichen Probleme bei Musiala schon vor der vergangenen Saison bekannt, wie Sport-Vorstand Max Eberl (52) zuletzt versicherte.

Im Doppelpass spricht Stefan Effenberg über den FC Bayern.

Copyright: Screenshot Sport1

Stefan Effenberg am 23. August 2026 im „Doppelpass“.

Die weitsichtige Reaktion auf dem Transfermarkt sei daher nur folgerichtig, beurteilte Effenberg: „Ich glaube, dieser Transfer kommt jetzt in einem anderen Licht zur Geltung. Dass man sagt: Genau das, was schon vor einem Jahr passiert ist, ist der Grund für diesen Transfer.“

Effenberg richtete sich abschließend auch noch direkt an den Nationalspieler, der unter der Woche über den Hintergrund der zwei beunruhigenden Vorfälle während der Bayern-Testspiele aufgeklärt hatte: „Ich wünsche Jamal wirklich von Herzen, dass er wieder der Alte wird und vielleicht in Vergessenheit gerät für uns alle, was da passiert ist.“

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