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Vorstoß im „Doppelpass“Prominenter Nebenmann für Jürgen Klopp beim DFB?

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Der DFB steht in Verhandlungen mit Jürgen Klopp, doch der heiß gehandelte neue Bundestrainer könnte nicht der einzige prominente Neuzugang beim DFB sein.

Jürgen Klopp (59) soll als Bundestrainer das neue Gesicht der deutschen Nationalmannschaft werden und dort nach dem WM-Debakel einen Umbruch vorantreiben. Der Wunschkandidat für den Posten steht schon in Verhandlungen mit dem DFB und könnte schon bald in neuer Rolle vorgestellt werden.

Teil der Gespräche ist auch die Frage nach der Besetzung diverser Posten beim Verband, vom Trainerstab bis hin zur Rolle des Sportdirektors. Erste Namen werden von Experten bereits ins Spiel gebracht, dabei könnte besonders ein Kandidat ins Anforderungsprofil passen.

Nicht nur über den Trainer-Posten beim DFB wird diskutiert

Auch im „Doppelpass“ auf Sport1 wurde am Sonntag (5. Juli 2026) über die Umwälzungen beim DFB diskutiert. Während das Schicksal von Julian Nagelsmann (38) seit Freitag offiziell besiegelt ist, steht die Zukunft von Sportdirektor Rudi Völler (66) noch in den Sternen.

Die Arbeit des Weltmeisters von 1990 wird intern und bei vielen Fans zwar geschätzt, bei einem Umbruch auf allen Ebenen würde er aber womöglich Platz für eine prominente Lösung mit Zukunft machen. Und diese könnte den Namen Per Mertesacker tragen.

Der 41-Jährige hatte schon direkt nach dem DFB-Aus bei der Weltmeisterschaft als TV-Experte im ZDF seine Bereitschaft erklärt.

„Mal beim DFB zu arbeiten, dem deutschen Fußball, dem ich auch so viel zu verdanken habe, irgendetwas zurückzugeben – dafür stehe ich natürlich zur Verfügung“, machte der 104-malige Nationalspieler, der 2014 den WM-Titel gewonnen hatte, deutlich.

VEEDEL-Umfrage182 Stimmen

Sollte Per Mertesacker einen Posten beim DFB bekleiden?

Ja, er bringt Persönlichkeit und Fachwissen mit
Er sollte zumindest zum Kandidatenkreis gehören
Nein, andere Lösungen würden mich mehr überzeugen

Sein früherer Nationalmannschafts-Kollege Marcell Jansen (40) könnte sich mit dieser Lösung sehr gut anfreunden: „Bei Per Mertesacker habe ich ein gutes Gefühl. Er kommt aus einem High-End-Job im Nachwuchs – und wir haben das Thema Talente beim DFB.“

Der Vorstoß des 45-maligen Nationalspielers war damit aber noch nicht beendet. Weiter schwärmte er über Mertesacker, der nach der Karriere bereits im Jugendbereich des FC Arsenal gearbeitet hatte: „Er hat es im Hintergrund richtig vorangetrieben, bei einem großen Klub, in einem politischen Umfeld. Er war bei allen akzeptiert, hat gute Arbeit abgeliefert, ist international vernetzt. Er weiß, was gebraucht wird: nicht nur Arbeit nach außen, sondern auch nach innen.“

Widerspruch gab es bei dieser Argumentation nicht, stattdessen stimmte auch TV-Kommentator Marco Hagemann (49) zu und versicherte über die mögliche Doppelspitze aus Klopp und Mertesacker: „Eine Personalie, die ich total spannend finden würde. Auch im Hinblick auf die Verzahnung mit den Junioren-Auswahlen.“

Bis zum Ende der abgelaufenen Saison war Mertesacker acht Jahre lang Leiter der Nachwuchsabteilung bei den Gunners. Auch der DFB dürfte sich bei ihm als Sportdirektor berechtigte Hoffnungen auf die größtmögliche Sichtbarkeit für die U-Nationalmannschaften innerhalb der Verbandsstrukturen machen.

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