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„WM-Doppelpass“Effenbergs DFB-Elf: Zwei Bayern-Stars müssen raus

Stefan Effenberg sitzt als Experte beim Sport1-Doppelpass

Copyright: sport1/Screenshot

Stefan Effenberg sitzt als Experte beim Sport1-Doppelpass

Effenberg schlägt Alarm: Gleich zwei Bayern-Stars sollten seiner Ansicht nach aus der DFB-Startelf raus. Zwei Stuttgarter sollten im Sechzehntelfinale gegen Paraguay den Vorzug bekommen.

Bei der WM geht es jetzt in die K.-o.-Spiele und die deutsche Nationalmannschaft wird am Montag (22.30 Uhr/ZDF und Magenta TV) in Boston gegen Paraguay gefordert sein. Die Südamerikaner sind erstmals seit 2010 wieder bei einer WM-Endrunde dabei und qualifizierten sich als einer der acht besten Gruppendritten.

Stefan Effenberg (57) hat in der WM-Version des „Sport1-Doppelpass“ klare Forderungen für das Sechzehntelfinale gestellt – und dabei gleich zwei Bayern-Profis ins Visier genommen!

Stefan Effenberg über Kimmich: „Das ist nicht seine Position“

Der ehemalige Kapitän des deutschen Rekordmeisters ist der Meinung, dass Jamal Musiala und Aleksandar Pavlovic aus der Startelf weichen sollten.

Sein Plan: Joshua Kimmich soll als Rechtsverteidiger abgezogen und zurück ins zentrale Mittelfeld beordert werden. Neben ihm bleiben soll BVB-Profi Felix Nmecha, auf die Bank müsste Bayerns Aleksandar Pavlovic.

„Das ist nicht seine Position“, kritisiert Effenberg mit Blick auf Kimmichs bisherige Einsätze auf rechts. „Er gehört ins Zentrum. Er spielt bei Bayern München im Zentrum, ist da ein ganz, ganz wichtiger Mann für den Rhythmus.“

Effenberg warnt vor den kommenden Gegnern – auch schon in Hinblick auf die Franzosen, die bei einem Erfolg im Achtelfinale warten könnten. „Man sieht ja bei Kimmich auf der Position als rechter Verteidiger, wenn Spieler mit Tempo kommen und wirklich dieses Eins-gegen-eins suchen, da ist er überfordert. Und die Gegner, die noch kommen – das kann Kimmich auf dieser Position nicht halten.“

Effenberg würde Undav und Leweling von Beginn an bringen

Auch Bayerns Jamal Musiala würde Effenberg aus der Startelf nehmen und für ihn Super-Joker Denis Undav bringen. Der VfB-Profi könnte entweder als Mittelstürmer spielen oder in einer flexibleren Rolle dahinter. „Hier muss man immer diesen Wechsel vornehmen, dass entweder Undav vorne als Neun spielt oder eben in der Rolle, die auch andere spielen können.“

Profitieren soll Nagelsmanns Team davon wiederum hinten rechts mit Jamie Leweling auf einer für ihn ungewohnten Position: „Erst mal wegen seines Tempos. Was er hat, ist die Robustheit, das Physische. Er geht in beide Richtungen die Wege, also offensiv und defensiv“, gerät Effenberg ins Schwärmen.

Mit Leweling im Team hätte die Mannschaft laut Effenberg auch die Möglichkeit, Florian Wirtz offensiver einzusetzen. „Sané vor ihm, und dann hast du auch die Möglichkeit, wirklich mal zu hinterlaufen. Was ich in den ersten Spielen bei Deutschland überhaupt nicht gesehen habe, weil Kimmich da gar nicht hinkommt.“

Effenbergs Fazit: „So würde ich das setzen. In der Hoffnung, dass das gut funktioniert. Und im Wissen, dass du keine Verantwortung trägst.“ Ein bisschen Augenzwinkern gehört dazu, aber die Botschaft ist klar: Bundestrainer Nagelsmann sollte seine Startelf überdenken.

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