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DFB-Job für „Doppelpass“-Gast?Experte bremst Moderator sofort aus: „Nein, hör auf!“

Doppelpass mit Stefan Effenberg, Amid Nouripour, Steffen Freund und Jochen Stutzky.

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Die Runde im „Doppelpass“ am Sonntag (19. Juli 2026) mit Stefan Effenberg, Amid Nouripour, Steffen Freund und Jochen Stutzky (v.l.n.r.).

Im WM-„Doppelpass“ ging es erneut um das Schicksal der deutschen Nationalmannschaft. Dabei wurde gewohnt leidenschaftlich diskutiert.

Auch drei Wochen nach dem Aus bei der WM 2026 wird im „Doppelpass“ noch immer leidenschaftlich über die deutsche Nationalmannschaft und ihre Zukunft diskutiert.

Die Debatte geht dabei längst über die Frage nach den Erfolgsaussichten unter einem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp (59) hinaus. Auch in der „Doppelpass“-Ausgabe am Sonntag (19. Juli) waren sich die Experten einig: Ein neuer Kopf alleine bringt den deutschen Fußball nicht wieder auf Kurs, beim DFB sind auf lange Sicht tiefgreifende Veränderungen nötig.

Steffen Freund beklagt Abwärts-Tendenz im deutschen Fußball

„Bernd Neundorf muss jetzt nicht nur so eine Task-Force zusammenrufen und dann die Jobs verteilen, sondern es muss wirklich Veränderung her“, schimpfte Europameister Steffen Freund (56) in Richtung des DFB-Präsidenten: „Wo ist unsere Identifikation in Deutschland, was wir immer gut konnten?“

Der ehemalige Trainer mehrerer deutscher Junioren-Nationalmannschaften beklagte anschließend, dass der lange Zeit auch nach außen getragene Stolz auf deutsche Tugenden inzwischen nicht mehr zu den entscheidenden Qualitäten gezählt würden.

„Disziplin, Ordnung, Fleiß, mit Leib und Seele dabei sein. Wieso müssen wir uns dafür entschuldigen? Das ist ein großer Fehler, was die letzten Jahre passiert ist“, störte er sich an der seiner Meinung nach veränderten Haltung zu den eigenen Stärken. Die einst gepriesenen Qualitäten seien inzwischen offenbar nicht mehr gefragt.

Die deutsche Nationalmannschaft wandle mit ihrem wiederholten WM-Absturz daher auf den Spuren von Italien, das inzwischen drei Endrunden in Folge verpasst hatte. „Das wäre der Supergau. Nur wir sind ganz kurz davor. Das ist doch das Entscheidende.“

Moderator Jochen Stutzky (45) musste nach der leidenschaftlichen Tirade des Ex-Nationalspielers schmunzeln und brachte ihn direkt mal für einen Job im Verband ins Gespräch: „Steffen hat sich gerade übrigens für den Posten des künftigen Co-Trainers beim DFB beworben.“

Genauso energisch wie zuvor widersprach Freund nun aber diesem Vorstoß, appellierte: „Nein, hör auf, nein! Darum geht es überhaupt gar nicht, du weißt es.“

Oliver Schmidt auf einem Pressefoto.
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