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Konkurrenz schwach kaufen Ein Klub wildert viel mehr in der Bundesliga als der FC Bayern München

Oliver Kahn und Julian Nagelsmann schauen von der Bank des Fc bayern München aufs Spielfeld.

Bayern-Boss Oliver Kahn und Trainer Julian Nagelsmann (r.) am 31. Juli 2021 auf der Bank.

Zwei Klubs diktieren den Transfersommer in Deutschland: der FC Bayern München und Borussia Dortmund sind in der Lage, hohe Millionen-Ablösesummen zu zahlen. Doch wer wildert mehr in der Liga? 

Der Transfersommer 2022: Was machen die Schwergewichte der Liga? Während Borussia Dortmund schon ordentlich abgeliefert hat, ist der FC Bayern München noch fleißig auf der Suche. Aktuell versucht der Rekordmeister den Österreicher Konrad Laimer (25) fürs Mittelfeld zu gewinnen. Er soll von Verfolger RB Leipzig kommen. Bayern bietet 24 Millionen, RB fordert 30 Millionen.

Auch ein Thema: Edmond Tapsoba (23) von Bayer Leverkusen. Der Verteidiger aus Burkina Faso hat einen Vertrag bis 2026, ab 50 Millionen Euro Ablöse wären die Leverkusener wohl gesprächsbereit. Ob die Bayern das zahlen wollen?

FC Bayern mit Interesse an Tapsoba aus Leverkusen

Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidžić (45) sagt: „Wir sind gerade im Juni. Selbstverständlich werden wir unsere Augen weiter offen halten und schauen, was möglich ist und was uns unsere finanziellen Möglichkeiten erlauben. Ideen hätten wir.“

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Viele Kritiker bekommen schon wieder ein rotes Gesicht vor Wut. Der Vorwurf: Die Bayern wildern mal wieder bei den Verfolgern, um sie zu schwächen. Doch ist dem wirklich so? Der BVB wildert jedenfalls noch mehr in der Bundesliga…

Bei den Bayern kamen Sadio Mané (30) aus Liverpool sowie Ryan Gravenberch (20) und Noussair Mazraoui (24) von Ajax Amsterdam.

Die Dortmunder wurden dagegen hauptsächlich in der Liga fündig: Salih Özcan (24) für fünf Millionen vom 1. FC Köln, Nico Schlotterbeck (22) für 20 Millionen vom SC Freiburg, Niklas Süle (26) ablösefrei vom FC Bayern.

Beim BVB bekommt Süle rund zehn Millionen Euro jährlich, kann aber laut Ex-Bayern-Boss Uli Hoeneß (70) dank üppigem Handgeld mehr verdienen als in München. Hoeneß sagte: „Bei Süle war es nur das Geld.“

Seit der Saison 2011/12 kauften die Dortmunder 29 Spieler aus der Bundesliga für knapp 390 Millionen Euro. Die Bayern bezahlten im gleichen Zeitraum für 15 Bundesliga-Spieler rund 276 Millionen Euro (laut Transfermarkt.de).

Borussia Dortmund bedient sich regelmäßig bei Liga-Konkurrenz

Dortmund bediente sich oft bei Borussia Mönchengladbach: 2012 kam Marco Reus für 17 Millionen, 2017 kam Mahmoud Dahoud für 12 Millionen, 2019 wurde Thorgan Hazard für 25,5 Millionen gekauft. Und der BVB holte mit Marco Rose (45) für fünf Millionen Euro sogar einen Trainer des Konkurrenten vom Niederrhein.

Auch in Leverkusen wilderte der BVB (25 Millionen für Julian Brandt, 11 Millionen für Gonzalo Castro oder 12 Millionen für Ömer Toprak), in Hoffenheim (25,5 Millionen für Nico Schulz) oder bei Mainz 05 (28 Millionen für Abdou Diallo).

Es ist also bei den Zahlen Fakt und wird auch die kommenden Jahre wohl so bleiben: Borussia Dortmund wildert mehr in der Bundesliga als Bayern München.

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