Youngster überflügelt Bayern-Legende Musiala mit neuen CL-Rekord bei Tor-Gala in Rom

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Jamal Musiala (r.) krönte sich mit seinem Tor gegen Lazio Rom zum jüngsten Champions-League-Torschützen des FC Bayern München. Hier bejubelt er sein Tor zum 2:0 mit Teamkollege Leroy Sané.

Rom – Was ist noch unangenehmer, als gegen einen FC Bayern in Gala-Form anzutreten? Eben: Gegen den Rekordmeister zu spielen, wenn er gereizt ist. Und das waren die Münchner nach der jüngsten Bundesliga-Pleite bei Eintracht Frankfurt (1:2) im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Lazio Rom allemal. Die beste Frustbewältigung sind bekanntlich Tore. Und davon schenkte der Rekordmeister den Italienern am Dienstagabend (23. Februar) im ersten von zwei Duellen gleich einmal vier Stück ein. Ein Bayern-Youngster sorgte zudem für eine neue Bestmarke.

  • FC Bayern München gewinnt Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Lazio Rom
  • Youngster Jamal Musiala stellt neue Klub-Bestmarke auf
  • FC Bayern steht nun mit einem Bein im Viertelfinale

Denn Jamal Musiala – von Coach Hansi Flick (55) durchaus überraschend in die Startelf beordert – krönte sich mit seinem Treffer in der 24. Minute zum zwischenzeitlichen 2:0 zum jüngsten Königsklassen-Torschützen in der Münchner Klub-Historie.

Jamal Musiala jetzt jüngster Champions-League-Torschütze des FC Bayern

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Im Alter von 17 Jahren und 363 Tagen löste Musiala Bayern-Legende Sammy Kuffour (44) ab, der bei seinem Tor zum 2:2-Endstand am 2. November 1994 gegen Spartak Moskau in der Gruppenphase 18 Jahre und 60 Tage alt gewesen war. „Er hat sich heute brutal gefreut, dass er von Beginn an spielen durfte. Wir haben ihm gesagt, dass er einfach frei aufspielen soll“, erklärte Leon Goretzka (26). „Ich denke, dass hat er gut gemacht.“

Musiala muss sich noch entscheiden, ob er künftig für England oder Deutschland spielen will. Goretzka: „Das ist eine Entscheidung, die muss er für sich selber treffen. Ich würde mich aber natürlich freuen, wenn wir zusammen für Deutschland spielen.“ Flick erklärte allerdings, die Entscheidung sei „zu treffen gewesen“ – hat sich Musiala also womöglich schon entschieden? Das kann nur er selbst beantworten.

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Niklas Süle (M.) und der FC Bayern München stehen nach dem 4:1-Auswärtssieg bei Lazio Rom im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League mit einem Bein in der nächsten Runde.

Den Torreigen hatte im Olympiastadion in Rom allerdings ein anderer eröffnet: Weltfußballer Robert Lewandowski (32) zeigte erneut Gala-Form und brachte den Rekordmeister schon nach neun Minuten in Führung. Der Pole umkurvte Roms Torwart-Oldie Pepe Reina (38) – einst selbst in der Saison 2014/15 bei den Münchnern zwischen den Pfosten – und schob locker zum 1:0 ein.

Leroy Sané (25) per Abstauber in der 42. Minute und ein Eigentor von Lazios Francesco Acerbi (33) kurz nach Beginn der zweiten Hälfte (46.) sorgten für eine komfortable 4:0-Führung der Münchner. Weswegen es der Rekordmeister im Anschluss dann auch etwas gemächlicher anging. Die Konsequenz: Joaquin Correa (26) gelang für die Römer noch der Ehrentreffer (49.). Den allerdings dürften die Bayern vor dem Wiedersehen im Rückspiel am 17. März (21 Uhr, Sky) verschmerzen dürfen. „Jeder hat den Willen gehabt, hier heute etwas Besonderes zu leisten“, lobte Flick seine Profis dann auch völlig zu Recht.

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