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Ohne Nationalspieler in Champions League Bayern-Trainer Flick straft Süle weiter ab

Süle-Tribüne

Niklas Süle (M.) als Tribünengast gegen Bremen neben seinen Teamkollegen Joshua Kimmich (r.) und Alphonso Davies (l.).

München – Bayern-Trainer Hansi Flick (55) verzichtet weiterhin auf Nationalspieler Niklas Süle (25). Der Abwehrspieler verfolgte am vergangenen Samstag an der Seite des länger ausfallenden Mittelfeldchefs Joshua Kimmich (25) sowie des verletzten Linksverteidigers Alphonso Davies (20) von der Tribüne aus das 1:1 des FC Bayern gegen Werder Bremen.

Niklas Süle: Comeback gegen den VfB Stuttgart?

Auch am Mittwoch in der Champions League gegen RB Salzburg (21 Uhr, Sky) wird Süle nicht zum Bayern-Kader gehören. „Niklas Süle war acht Tage in Quarantäne und ist dann direkt zur Nationalmannschaft. Dort - das weiß ich aus eigener Erfahrung - wird nicht so intensiv trainiert wie er es hier hätte machen können“, sagte Flick. „Deswegen hat er aktuell einen Trainingsrückstand, den wir aufholen müssen. Deswegen wird er auch Mittwoch nicht zur Verfügung stehen. Ob er am Samstag in Stuttgart oder erst in Madrid dabei sein kann, wird man sehen.“

Bei Joachim Löw lief Niklas Süle noch zweimal auf

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Süle wird somit zum Verhängnis, dass er dem Ruf von Joachim Löw (60) zur Nationalmannschaft gefolgt ist. Dort lief er zweimal für das DFB-Team auf. Gegen die Ukraine (3:1) spielte Süle durch, beim 0:6-Debakel gegen Spanien nahm Löw seinen Abwehr-Riesen zur Pause runter. Zwischenzeitlich war auch von Knieproblemen die Rede.

Nach der Tribünen-Verbannung beim FC Bayern machte ein anderes Thema die Runden. Laut Bild soll Flick das zu hohe Gewicht des 25-Jährigen bemängeln. Laut Bayern-Homepage bringt der Verteidiger bei 1,95 Meter Körpergröße 99 Kilo auf die Waage. Waren es zuletzt noch mehr? „Wir trainieren mit ihm intensiv. Das ist unser Plan. Es geht um Trainingsrückstand. Wie Sie es interpretieren, ist Ihre Sache“, sagte Flick auf entsprechende Nachfrage am Dienstag.

Niklas Süle war schon immer Fast-Food-Fan

Bei seinem Wechsel aus Hoffenheim nach München im Jahr 2017 hatte sich Süle als „Lebemann“ bezeichnet, der die kulinarischen Freuden des Lebens durchaus genießt. Gewichtsprobleme waren bei ihm immer wieder ein Thema. Süle ist Fast-Food-Fan, hat das aber mittlerweile gut im Griff: „Früher war es jeden Tag, jetzt ist es vielleicht noch zweimal die Woche. Ich fühle mich gut auf dem Platz“, sagte er einst. Er wolle nun auf das „Zeug“ komplett verzichten: „Das Schlimme bei mir sind eher die süßen Getränke. Spezi trinke ich gerne. Wenn ich das weg lasse, ist das schon die halbe Miete. Wenn ich auf Wasser umstelle, habe ich zwei, drei Kilo weniger.“

Dennoch wurde Süle auch in den vergangenen Monaten in München immer mal wieder in türkischen Imbiss-Buden gesichtet, offenbar ist auch Hansi Flick das nicht verborgen geblieben.

Zudem musste der Nationalspieler Anfang November wegen eines positiven Corona-Tests neun Tage in Quarantäne. Hat ihm die Trainingspause so zugesetzt?

Hansi Flick will im Jahres-Endspurt viel rotieren

Der Bayern-Coach will im kniffligen Endspurt bis Weihnachten genau hinschauen. „Niklas hat zwei schwere Verletzungen gehabt und muss richtig fit sein, das ist wichtig. Er hat wahnsinnige Qualitäten, und die brauchen wir dann, wenn er hundert Prozent fit ist und hundert Prozent seine Leistung abrufen kann. Deswegen haben wir Trainer und der medizinische Staff so entschieden. Wir haben nur Regenerations-Training und dann die Vorbereitung auf das nächste Spiel, da kann man keine Impulse setzen, die einen Spieler auf das nächste Level heben“, sagt Flick. (msw)

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