„Es gibt kein böses Blut“ Bayern-Fans waren sauer: Alaba spricht erstmals über Real-Wappen-Kuss

David Alaba an der Seitenlinie

David Alaba, hier am 14. August 2021 im Real-Trikot, sprach über seinen Wappen-Kuss.

David Alaba küsste kurz nach seinem Wechsel vom FC Bayern nach Madrid das Real-Wappen. Die Bayern-Fans waren danach mächtig sauer, nun spricht Alaba erstmals über die Aktion.

Madrid. Nach 13 Jahren im Trikot des FC Bayern begann für David Alaba (29) im Sommer ein neues Kapitel, der Österreicher ging ablösefrei zu Real Madrid. Zuvor konnte er sich mit den Bayern nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen, nach seiner Ankunft in der spanischen Hauptstadt brachte er die Bayern-Fans sofort auf die Palme.

David Alaba: „Ich wollte niemanden provizieren“

Alaba küsste bereits kurz nach seinem Start in Madrid bei Werbeaufnahmen demonstrativ das Wappen auf seinem Real-Trikot. Aber: „Es gibt kein böses Blut“, beteuert Alaba am Mittwoch (15. September 2021) in der „Sport Bild“.

Laut des Kapitäns der österreichischen Nationalmannschaft gebe es kein Zerwürfnis mit den Münchnern. Bayern-Präsident Herbert Hainer (67) zeigte sich „überrascht von der Aktion“ mit dem Wappen. Alaba versicherte aber: „Mit dem Küssen des Real-Wappens wollte ich niemanden provozieren, schon gar nicht den FC Bayern und die Fans.“

Der Innenverteidiger werden den deutschen Rekordmeister „für immer respektieren und lieben. Daran ändert keine Aktion etwas.“

David Alaba: Toni Kroos half ihm bei Madrid-Start

Der Grund für Alabas Abschied aus München stieß vielen Bundesliga-Fans sauer auf. Der 29-Jährige soll ein deutlich höheres Gehalt gefordert haben, als die Bayern zu zahlen bereit waren. Dabei verdiente Alaba bereits mehr als zehn Millionen Euro im Jahr. Die Entscheidung, die Bayern zu verlassen, sei ihm „unglaublich schwer“ gefallen.

Bei der Integration in Madrid habe ihm vor allem der frühere Münchner Toni Kroos sehr geholfen. „Er war bei der Eingewöhnung ein wichtiger Faktor für mich“, sagte Alaba. Die Frau von Kroos habe zudem auch Alabas Partnerin unterstützt, „das war wirklich lieb“.

Bei Real verdient Alaba nun fast 20 Millionen Euro, alleine für seine Unterschrift soll er rund 17 Millionen Euro bekommen haben, da er ablösefrei war. An den ersten drei Spieltagen in La Liga stand Alaba über 90 Minuten auf dem Feld, mittlerweile bremsen ihn aber muskuläre Probleme aus. (tsc/dpa)

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