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Heiße Netz-Diskussion Ex-Bundesliga-Star weist Kind mit Autogramm-Wunsch ab – zu Recht?

Die ehemaligen Leverkusen-Stars Chicharito, Kai Havertz und Stefan Kießling beim Torjubel in der Bundesliga.

Die ehemaligen Leverkusen-Stars Chicharito, Kai Havertz und Stefan Kießling am 20. Mai 2017 beim Torjubel.

Der verwehrte Autogramm-Wunsch eines kleinen Jungen sorgt derzeit unter Fußballfans bei Social Media für Diskussionen. Im Blickpunkt stehen ein früherer Bundesliga-Star und die Frage, ob er sich korrekt verhalten hat.

Die Trikot-Kritzelei hätte ihn zwei Sekunden gekostet, doch weil der frühere Bundesliga-Star Chicharito (34) einem jungen Fan ein Autogramm verweigerte, hat er mit der ausgebliebenen Unterschrift jetzt deutlich länger zu tun. In den sozialen Netzwerken wird wild über das Verhalten des früheren Torjägers von Bayer Leverkusen diskutiert.

Ein TikTok-Video der Szene wurde alleine auf der Video-Plattform über zwei Millionen Mal abgespielt und auch bei Twitter und Instagram fleißig geteilt. Unter die teils beißende Kritik mischen sich aber auch einige verständnisvolle Kommentare für den Stürmer, der inzwischen für LA Galaxy in der MLS auf Torejagd geht.

Chicharito erfüllt Foto-Wünsche von Fans widerwillig

Am Rande der 0:1-Niederlage mit Galaxy beim FC Dallas am Sonntag (31. Juli 2022) warteten zahlreiche Fans vor den Stadiontoren auf die Profis aus Los Angeles, unter denen Chicharito vor allem bei der spanischsprachigen Bevölkerung in den USA extrem gefragt ist. 

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Ein junger Fan der Gastgeber kam dabei abseits einer Absperrung auf den 109-maligen Nationalspieler (52 Tore) zu und fragte mit Stift in der Hand nach einem Autogramm. Doch Chicharito strecke abwehrend den rechten Arm aus, schüttelte den Kopf und drückte den Arm des Jungen mit dem Stift in der Hand leicht nach unten.

Hier sehen Sie die Szene im Video bei TikTok:

Anschließend baute sich der Stürmer wenige Meter weiter vor der größeren Fan-Meute auf, die Erinnerungsfotos schießen wollte. „Ihr müsst das so rum machen, ich werde nicht nah rankommen“, erklärte er den Personen hinter einer Absperrung streng – wenn auch nicht ganz freiwillig.

Denn Chicharito leistete grundsätzlich den weiterhin strengen Corona-Regeln seines Arbeitgebers Folge, verhinderte durch das verwehrte Autogramm womöglich auch Nachahmer bei kommenden Auswärts-Reisen. Die bei den Bilderwünschen genervt hinterhergeschobene Anweisung „macht alle eure Fotos“ kam jedoch alles andere als Fan-freundlich rüber.

Chicharito nach Verhalten gegenüber Fans in der Kritik

In den sozialen Netzwerken kam der kühle und distanzierte Auftritt wenig überraschend so gar nicht an. „Ich hatte es mir anders vorgestellt, ihn kennenzulernen“, steht im TikTok-Video traurig geschrieben. Viele User stimmen zu und hätten sich einen bereitwilligeren Chicharito gewünscht.

 „Wir sind nicht immer in Stimmung, das kann ich nachvollziehen. Aber dieser kleine Junge, der auf sein Idol gewartet hat, wird sich traurigerweise für immer daran erinnern“, hieß es in einem noch zurückhaltend formulierten Kommentar. TV-Moderator José Ramón Fernández (76) vom Sport-Sender ESPN urteilte deutlich schärfer: „So ein Verhalten sorgt dafür, dass Chicharito niemals ein Großer sein wird. Schlecht, ganz schlecht.“

Andere User verteidigten den Fußball-Profi in den Kommentaren aber auch, lobten, dass sich der Stürmer sogar einige Meter vom Mannschaftsbus entfernt habe, um den etwas abseits wartenden Fans immerhin die Foto-Wünsche zu erfüllen. Klar ist aber auch: Hätte Chicharito dabei noch ein Lächeln auf den Lippen gehabt, wäre die Internet-Diskussion wohl deutlich weniger hochgekocht. (bc)

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