Tod mit nur 42 Jahren Weltmeister Andreas Möller trauert um beliebten Eintracht-Kollegen Habil Misimi

Eintracht Frankfurt: Nachwuchsleistungschefs Armin Kraaz und Andreas Möller (r.).

Andreas Möller (r.) am 29. Februar 2020 bei einem Spiel der U19 von Eintracht Frankfurt mit Kollege Armin Kraaz.

Die Eintracht-Familie trauert. Am Donnerstag ist der Leiter Scouting des Nachwuchsleistungszentrums der Frankfurter viel zu früh verstorben.

Frankfurt. In der Fußballszene ist die Betroffenheit und Trauer groß. Bei Eintracht Frankfurt herrscht Fassungslosigkeit. Am Donnerstag (18. Novembver 2021) verstarb Habil Misimi viel zu früh mit nur 42 Jahren.

Nach EXPRESS.de-Information erlitt Misimi einen Herzinfarkt. Die Reaktionen gehen unter die Haut. Andreas Möller (54), ehemaliger Eintracht-Star und Nationalspieler, sowie heutiger Leiter des Nachwuchsleistungszentrums findet bewegende Worte: „Wir sind alle fassungslos über den plötzlichen Tod von Habil Misimi. Mit ihm verlieren wir einen großen Fußballfachmann im Leistungszentrum, vor allem wird er uns aber als Mensch fehlen. Wir wünschen seiner Lebensgefährtin und Familie viel Kraft in dieser schweren Zeit.“

Eintracht Frankfurt trauert um Habil Misimi

Auch Nachwuchskoordinator Holger Müller trauert: „Habil war viel mehr als nur ein langjähriger Kollege. Er ist in all den Jahren zu einem echten Freund geworden. Wir waren täglich im Austausch. Habil hinterlässt eine große Lücke.“

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Die Eintracht-Familie in tiefer Trauer. Seit 2007 war Habil im Klub aktiv. Sein Herz schlug für den Nachwuchs. Neben seinem Studium war er zunächst Trainer der U12.  Zur Saison 2011/12 übernahm er das Scouting für die U12 bis U15. Seit 2014 arbeitete Habil hauptberuflich im Scoutingbereich des Nachwuchsleistungszentrums. Erst vor wenigen Monaten, im Sommer 2021 stieg er hier in eine leitende Position auf.

In einer Mitteilung der Eintracht heißt es am Ende: „Nicht nur das Leistungszentrum, sondern der gesamte Klub trauert um einen hochgeschätzten Kollegen. Wir werden dich nicht vergessen!“

Andreas Möller wurde bei Eintracht Frankfurt zum Weltklassespieler, war von 1985 bis 1987, 1990 bis 1992 und 2003/04 im Verein. Dazwischen spielte er auch für Borussia Dortmund, Juventus Turin und Schalke 04.

Möller absolvierte zudem für die deutsche Nationalmannschaft von 1988 bis 1999 insgesamt 85 Spiele und erzielte dabei 29 Tore. Er nahm an drei Weltmeisterschaften teil und holte 1990 mit der deutschen Nationalmannschaft den WM-Titel in Italien, wobei er zweimal eingewechselt wurde.

1996 wurde Möller dann auch noch Europameister. Daran hatte er größeren Anteil, schoss Deutschland als Kapitän im Halbfinale gegen England mit dem entscheidenden Elfmeter ins Finale, wo er gelbgesperrt zuschauen musste. Seit Oktober 2019 ist Möller Leiter des Frankfurter Nachwuchsleistungszentrums.

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