Younes-Ärger in Frankfurt eskaliert Eintracht droht Nationalspieler mit fristloser Kündigung

Eintracht Frankfurts Amin Younes reagiert nach einer vergebenen Torchance.

Amin Younes, hier am 17. April im Spiel von Eintracht Frankfurt bei Borussia Mönchengladbach, hat bei den Hessen keine Zukunft mehr.

Der Ärger um Nationalspieler Amin Younes bei Eintracht Frankfurt spitzt sich zu. Der Offensivmann ist seit dem Wechsel-Wirbel im Sommer außen vor, jetzt denkt der Bundesligist offenbar über eine fristlose Kündigung nach.

Frankfurt. Das kurze sportliche Hoch von Amin Younes (28) bei Eintracht Frankfurt ist nach dem Wechsel-Theater im Sommer längst verflogen. Der achtmalige Nationalspieler wird immer mehr zum Stimmungskiller bei den Hessen, die ihrem Leihspieler jetzt sogar mit der Kündigung drohen.

Laut „Bild“ haben sich die Frankfurter Hoffnungen auf eine schnelle Lösung mit dem Streik-Profi inzwischen zerschlagen. Die Verantwortlichen sehen demnach nur noch zwei Möglichkeiten: Eine Vertragsauflösung in beidseitigem Einvernehmen oder eine Kündigung, um den Spuk endgültig zu beenden.

Amin Younes bei Eintracht Frankfurt längst in Ungnade gefallen

Younes, der noch bis Saisonende von der SSC Neapel in die Bundesliga ausgeliehen ist, hatte im Sommer auf einen Wechsel nach Saudi-Arabien gedrängt, der sich kurz vor dem Vollzug allerdings wieder zerschlagen hatte. Seitdem fanden Klub und Spieler nicht wieder zueinander.

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Younes blieb anschließend trotz mehrfacher Aufforderung dem Training fern von Eintracht Frankfurt und hält sich seitdem mit einem Privattrainer fit. Die Eintracht stellte ihn vom sportlichen Betrieb frei und reduzierte das Gehalt des Offensivspielers.

Wie der Weg zurück in die Mannschaft hätte funktionieren können, machte dagegen Teamkollege Filip Kostic (28) vor. Der Serbe hatte im Sommer ebenfalls einen ausdrücklichen Wechselwunsch geäußert und ein Training unter Oliver Glasner (47) verpasst. Der Flügelstürmer ist inzwischen aber wieder voll integriert und gehört zu den Leistungsträgern im Team.

Amin Younes spielt bei Eintracht Frankfurt keine Rolle mehr

Für Younes ist eine Rückkehr in den Mannschaftskreis aber schon länger kein Thema mehr. Dabei gehörte er in der vergangenen Saison mit 26 Einsätzen (sechs Scorerpunkte) noch zum Stammpersonal unter Trainer Adi Hütter (51).

Doch schon vor seinem Wechselwunsch war Younes in Frankfurt negativ aufgefallen, weil er noch während seines ersten Leih-Jahres überzogene Forderungen für seine Weiterbeschäftigung über 2022 hinaus gestellt haben soll.

Auch die Nationalmannschaft, in die sich Younes im März 2021 nach dreieinhalb Jahren Auszeit zurückgekämpft hatte, ist für den Dribbler inzwischen wieder ganz weit weg. Nach beeindruckenden Rückrunden-Leistungen in Frankfurt spielte Younes zum Auftakt der WM-Quali dreimal unter Joachim Löw (61) als Joker, war für den EM-Kader aber schon kein Thema mehr. (bc)

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