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„Ich war erschrocken“ Neururer hat klare Meinung zu Magath und Herthas Chancen auf den Klassenerhalt

TV-Experte Peter Neururer mit Regenschirm im Stadion.

Peter Neururer am 22. Januar 2022 im Erzgebirgsstadion.

Kann Felix Magath den Hauptstadt-Klub in der Liga halten? Der Trainer-Oldie soll Hertha BSC vor dem Abstieg retten. Peter Neururer hat Zweifel.

Es ist ein Trainer-Hammer in der Bundesliga: Felix Magath (68) soll die Hertha retten. Ein Fußball-Rentner für die „Alte Dame.“ Doch klappt das so kurz vor Saisonende? Magath hat nur acht Spiele Zeit.

Er selber will jetzt so schnell es geht alle Kräfte bündeln, um den drohenden Abstieg von Hertha BSC zu verhindern. Am Montag (14. März 2022) sagte Magath bei seiner Vorstellung: „Es geht nicht um Felix Magath oder Fredi Bobic oder sonst jemanden. Es geht darum, Hertha BSC in der Liga zu halten. Das ist mir in der Bundesliga mit sechs, sieben Mannschaften gelungen. Deswegen sehe ich als etwas an, das auf mich zugeschnitten ist.“

Peter Neururer glaubt, dass Hertha BSC unten drin bleibt

Schon am Samstag gegen die TSG Hoffenheim soll gepunktet werden. Magath ist überzeugt: Mit diesem Kader werde man die Klasse halten. Das sehen viele ganz anders.

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Peter Neururer (66) war am Montag zu Gast bei Sport 2 im „Doppelpass 2. Bundesliga.“

Moderator Hartwig Thöne (46) und Co-Moderatorin Jana Wosnitza (28) diskutierten in der Runde natürlich auch über Magath und die Hertha. Und was sagte Neururer zu der Personalie Magath?

„Ich war erschrocken. Nicht über die Entscheidung, sondern darüber, wie einige Fachleute über Magath gesprochen haben. Für mich ist das respektlos. Ihn infrage zu stellen ist respektlos“, brach Neururer erstmal eine Lanze für den Trainer-Oldtimer. Doch die Entscheidung an sich sieht er auch kritisch: „Ob das Sinn und Zweck hat, den Trainer acht Spiele vor Schluss auszutauschen, stelle ich infrage. Aber wenn es einer kann, dann Felix Magath.“

Magath werde aber immer auf „Quälix“ und Trainer mit Medizinball reduziert. Für Neururer ein Unding! „Trainingssteuerung beherrscht er. Ich finde, man darf ihn nicht reduzieren auf eigenartige Trainingsmethoden. Die streut jeder Trainer mal ein, weil sie auch eine gewisse psychologische Wirkung haben“, so Neururer.

Neururer: Es liegt bei Hertha nicht an den Trainern

An den Klassenerhalt von Hertha glaubt er aber trotzdem nicht:  „Ob es reicht für den Klassenerhalt, weiß ich nicht. Es liegt in erster Linie ja nicht an den Trainern, nicht an Dardai, nicht an Korkut. Da sollten sich mal die Leute Gedanken machen, die diese Mannschaft zusammengestellt haben.“

Vor allem der Faktor Zeit sei nun ein großes Problem für die Hertha, die auf dem 17. Tabellenplatz steht: „Felix Magath hat keine Zeit mehr, um alles kennenzulernen. Das wird die größte Schwierigkeit sein, deshalb bleibt Hertha für mich ein Kandidat, der da unten bleibt“, sagte Neururer klar.

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