Transferticker am Deadline Day Bundesligisten chancenlos: Deutscher Überraschungs-Profi geht in die Premier-League

Deniz Undav hat den Ball im Visier.

Deniz Undav (Royale Union Saint-Gilloise) am 27. Januar 2022.

Noch bis zum 31. Januar 2022 hat das Transferfenster geöffnet, bis 18 Uhr sind Wechsel in die Bundesliga noch möglich. Wir halten Sie in unserem Ticker zum Deadline Day auf dem Laufenden.

Transfer-Endspurt in der Bundesliga: Noch bis Montag (31. Januar 2022) dürfen sich die Klubs mit neuem Personal verstärken, 18 Uhr schloss dann das Winterwechsel-Fenster in der Bundesliga. Wir halten Sie mit unserem Ticker zum Deadline Day auf dem Laufenden.

Denn auch nach 18 Uhr kann durchaus noch Bewegung auf dem Transfermarkt herrschen. Dann sind zwar keine Wechsel mehr in die Bundesliga erlaubt, wohl aber ins Ausland. In diversen anderen europäischen Top-Ligen schließt das Transfer-Fenster zu einer späteren Uhrzeit: in der italienischen Serie A um 20 Uhr sowie in der englischen Premier League, der der spanischen La Liga und der französischen Ligue 1 sogar erst um Mitternacht.

Deniz Undav vom SV Meppen über Belgien in die Premier League

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Der deutsche Fußballprofi Deniz Undav (geboren in Achim bei Bremen) wechselt vom belgischen Tabellenführer Royale Union Saint-Gilloise zum englischen Premier-League-Club Brighton & Hove Albion. Die Engländer gaben am Montagabend (31. Januar 2022) bekannt, dass der 25-Jährige einen bis 2026 gültigen Vertrag unterschrieben habe, aber bis zum Ende dieser Saison weiterhin auf Leihbasis für den Überraschungs-Spitzenreiter der Jupiler Pro League in Belgien spielen wird. Beide Clubs haben in dem britischen Pokerspieler Tony Bloom denselben Besitzer. Undav soll rund sieben Millionen Euro kosten.

Der Stürmer wechselte 2020 vom Drittligisten SV Meppen zum damals noch in der zweiten belgischen Liga spielenden Traditionsverein aus der Region Brüssel. Marktwert damals: rund 800.000 Euro. Wenige Monate nach dem Aufstieg führt Royale Union Saint-Gilloise auch in der ersten Liga die Tabelle mit neun Punkten Vorsprung auf den aktuellen Meister FC Brügge an. Undav liegt in der Torschützenliste mit 18 Saisontreffern vorn. An dem Angreifer sollen zuletzt auch die Bundesliga-Clubs Borussia Mönchengladbach und VfL Wolfsburg interessiert gewesen sein. Doch sie waren am Ende chancenlos: Undav geht nach England.

FC Bayern: Paul Wanner (16) erhält Profivertrag

Rekordjunior Paul Wanner hat beim deutschen Fußball-Meister Bayern München seinen ersten Profi-Vertrag erhalten. Der 16 Jahre alte Mittelfeldspieler unterschrieb am letzten Tag der Wintertransferperiode an der Säbener Straße. Zur Laufzeit von Wanners Vertrag machten die Bayern keine Angaben. Der U-Nationalspieler war zu Jahresbeginn durch seinen Einsatz beim Münchner Rückrundenauftakt gegen Borussia Mönchengladbach mit 16 Jahren und 15 Tagen zum jüngsten Bundesliga-Spieler des Rekordmeisters avanciert. In der gesamten Bundesliga-Historie seit 1963 war auch nur Youssoufa Moukoko von Pokalsieger Borussia Dortmund bei seinem Erstliga-Debüt im November 2020 einen Tag nach seinem 16. Geburtstag noch jünger als Wanner.

Aymen Barkok von Frankfurt nach Mainz

Der marokkanische Fußball-Nationalspieler Aymen Barkok wechselt am Saisonende innerhalb der Bundesliga von Eintracht Frankfurt zum Nachbarn FSV Mainz 05. Die Mainzer machten den Wechsel am 31. Januar 2022 offiziell. Demnach wird der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler, der im Junioren-Alter in allen Auswahlteams des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gespielt hatte, sich nach Ablauf seines Vertrags bei der Eintracht für drei Jahre an Mainz binden.

Dortmunds Roman Bürki: Wechsel nach Frankreich wohl geplatzt

Nachdem ein Wechsel von Roman Bürki (31) zu Galatasaray Istanbul gescheitert ist, gab es am Deadline Day noch heiße Spekulationen um einen Abgang des BVB-Keepers nach Frankreich. Kellerkind FC Lorient aus der Ligue 1 wurde reges Interesse nachgesagt. Doch der Deal soll nach Medienberichten geplatzt sein! Knackpunkt war dabei wohl unter anderem das Gehalt des Schweizer Keepers. Im Gespräch war ein Leih-Geschäft. In Dortmund hat Bürki noch einen Vertrag bis 2023, zumindest bis zum Ende der laufenden Saison wird er nun aber aller Voraussicht nach bei den Schwarz-Gelben bleiben.


Arminia Bielefeld: Leihe von Lennart Czyborra vorzeitig zu Ende

Arminia Bielefeld verliert Lennart Czyborra (22) nach nur einem halben Jahr (fünf Pflichtspiel-Einsätze) wieder: Wie am Montag bekannt wurde, beendete CFC Genua, der Stammklub des Abwehrmanns, die einjährige Leihe vorzeitig. Damit kehrt Czyborra nach nur sechs Monaten nach Italien zurück. Genua hatte den gebürtigen Berliner 2020 zunächst geliehen, dann ein Jahr später für 5,5 Millionen Euro von Atalanta Bergamo verpflichtet. In Genua steht er noch bis 2024 unter Vertrag. Dort wird Czyborra jetzt Teamkollege des Ex-Leverkuseners Nadiem Amiri (25).


Borussia Mönchengladbach: Abgang von Denis Zakaria ist fix

Borussia Mönchengladbach verliert seine „Mittelfeld-Krake“: Denis Zakaria (25) läuft künftig für Juventus Turin in der italienischen Serie A auf. Das bestätigten die Gladbacher am Montag. Angeblich haben sich Gladbach und Juventus auf eine Ablöse in Höhe von fünf bis sieben Millionen Euro geeinigt. Der Schweizer Nationalspieler soll bis zum Sommer 2026 in Turin unterschreiben. Zakaria spielte seit Sommer 2017 für die Fohlen und kam seitdem auf 146 Pflichtspiele (elf Tore, acht Assists).


Angelo Fulgini: Wirbel um Gladbach-Wechsel

Wirbel um eine neue Personalie bei Borussia Mönchengladbach: Am Montag hatte zunächst „L’Équipe“ berichtet, dass ein Wechsel des französischen Mittelfeldspielers Angelo Fulgini (25) von SCO Angers an den Niederrhein unmittelbar bevorstehe. Fulgini habe am Montag nicht mehr mit dem Team trainiert und seine Sachen gepackt, hieß es weiter. Später jedoch soll nach Sport1-Informationen der Deal vonseiten Borussias dementiert worden sein. Laut französischen Medienberichten war für Fulgini bis 2025 und eine Ablösesumme in Höhe von zehn bis zwölf Millionen Euro im Gespräch.


Union Berlin: Zweitliga-Stürmer ersetzt Max Kruse

Nach Informationen von „Sky“ ist der Wechsel von Paderborns Sven Michel (31) zum 1. FC Union Berlin fix. Es heißt, der Stürmer befindet sich derzeit beim Medizincheck in der Hauptstadt. In der 2. Bundesliga kommt Michel in dieser Saison in 19 Spielen auf 14 Tore und acht Vorlagen. Ein Wechsel des Offensiv-Manns stand bereits vor einem Jahr im Raum, scheiterte dann aber an der Ablöse. Seine ersten Erfahrungen in der Bundesliga sammelte Michel unter dem damaligen Paderborn-Trainer Steffen Baumgart (50) in der Saison 2019/2020.


Nach Kruse-Transfer: Weghorst verlässt den Wolfsburg, Wind kommt

Dass Stürmer Wout Weghorst (29) den VfL Wolfsburg verlässt, war schon vor der Verpflichtung von Max Kruse (33) abzusehen. Nun ist der Abgang des Niederländers in trockenen Tüchern. Weghorst wechselt in die Premier League: Dort spielt der 1,97 Meter große Angreifer jedoch nicht direkt um Titel mit, sondern muss erst einmal um den Klassenerhalt bangen. Weghorst wechselt für etwa 14,5 Millionen Euro zum abstiegsbedrohten FC Burnley, der momentan mit zwölf Punkten auf dem letzten Platz der Premier-League-Tabelle steht. Der Weghorst-Nachfolger ist derweil schon da: Jonas Wind (22) vom FC Kopenhagen verstärkt die Offensive des VfL. Der Däne absolvierte bereits am Sonntag den Medizincheck und unterschrieb bis 2026. Das bestätigten die Wölfe am Montagvormittag (31. Januar 2022). Über die Ablösemodalitäten ist bislang noch nichts bekannt.


England-Rückkehr von Christian Eriksen perfekt

Der dänische Nationalspieler Christian Eriksen (29) ist mehr als ein halbes Jahr nach seinem dramatischen Zusammenbruch bei der EM zurück im Fußball-Geschäft – und spielt wieder in der Premier League. Wie erwartet heuerte der Spielgestalter beim englischen Aufsteiger FC Brentford an. Das gab der Klub aus London am Montag bekannt. Demnach hat der zuletzt vertragslose Eriksen nach bestandenem Medizincheck zunächst einen Vertrag bis zum kommenden Sommer unterschrieben.


VfL Wolfsburg verabschiedet Josuha Guilavogui nach Frankreich

Weiter viel Transfer-Aktivität beim VfL Wolfsburg: Nach fast acht Jahren ist das Kapitel Josuha Guilavogui (31) beim Klub aus der Autostadt Geschichte: Wie der VfL am Sonntagabend (30. Januar 2022) bekannt gab, wechselt der Franzose nach 239 Pflichtspielen (elf Tore, sechs Assists) zu Girondins Bordeaux. Der robuste Mittelfeldmann wird zunächst verliehen, Bordeaux besitzt aber eine Kauf-Option. Guilavogui war im Sommer 2014 von Atlético Madrid zum VfL gekommen und später drei Jahre lang Kapitän des Klubs. 2015 gewann er mit den Wölfen den DFB-Pokal.


Hertha BSC schlägt zum vierten Mal zu

Hertha BSC im Winter-Kaufrausch. Innenverteidiger Marc Oliver Kempf (27, VfB Stuttgart), der norwegische Linksverteidiger Fredrik André Björkan (23, FK Bodö/Glimt) und Südkoreas Nationalspieler Dong-Jun Lee (24, Ulsan Hyundai, Rechtsaußen) sind schon perfekt. Nun kommt der vierte Neue: Flügelspieler Kelian Nsona (19) vom französischen Zweitligisten SM Caen. Er soll laut „Kicker“ bis 2026 unterschreiben und rund 500.000 Euro Ablöse kosten. Der Franzose fällt nach seinem Kreuzbandriss allerdings noch aus. Das soll es auch noch nicht gewesen sein. Die Berliner suchen noch auf der Rechtsverteidiger- und Mittelstürmerposition.


Leverkusen: Azmoun kommt doch schon im Winter

Auch Bayer Leverkusen hat noch einmal zugeschlagen. Stürmer Sardar Azmoun (26) vom FC Zenit St. Petersburg sollte im Sommer zu Bayer 04 wechseln. Doch nun ging alles schneller. Weil Zenit einen Ersatz für den Angreifer finden konnte, erlaubt der russische Klub Azmoun schon jetzt einen Wechsel. Azmoun unterzeichnete in Leverkusen einen bis zum 30. Juni 2027 gültigen Kontrakt. „Wir sind froh über die konstruktive Einigung mit Zenit und dass wir frühzeitig auf Sardars Qualitäten setzen können. Er wird unser Offensivspiel bereichern und unseren sehr guten Kader noch einmal deutlich aufwerten“, erklärte Sportdirektor Simon Rolfes (40).


Klopps FC Liverpool holt Nationalspieler für 60 Millionen

Jürgen Klopp kann sich auf einen neuen Spieler beim FC Liverpool freuen. Die Reds verpflichteten den kolumbianischen Nationalspieler Luis Diaz vom FC Porto. Der 25-Jährige habe einen „langfristigen“ Vertrag unterschrieben, teilte Liverpool mit. Die Ablösesumme soll abhängig von Bonuszahlungen bis zu 60 Millionen Euro betragen. Für Porto hatte Diaz in 125 Spielen 41 Toren erzielt.


Nadiem Amiri wechselt von Bayer Leverkusen zum CFC Genua

Nun ist es offiziell: Nadiem Amiri (25) wechselt von Bayer Leverkusen nach Italien zum CFC Genua. Der deutsche Nationalspieler verlässt die Werkself erst einmal auf Leihbasis bis zum Ende der laufenden Saison. Ob es eine Kauf-Option oder -Pflicht für die Italiener gibt, ist nicht bekannt. „Nadiem kam bei uns zuletzt nicht auf die Einsatzzeiten, die er sich versprochen hatte. Deswegen verstehen wir seine Wechselambitionen und wünschen ihm viel Erfolg in der Serie A“, kommentierte Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes (40) den Wechsel. Beim ligurischen Klub, der stark abstiegsgefährdet ist (nur 13 Punkte nach 23 Spielen, Platz 19), ist seit vergangener Woche der deutsche Trainer Alexander Blessin (48) tätig.


Wolfsburg-Stürmer Daniel Ginczek heuert bei Fortuna Düsseldorf an

Daniel Ginczek (30) läuft künftig in der 2. Bundesliga auf: Der wuchtige 1,91-Meter-Mann verlässt den VfL Wolfsburg und heuert bis 2024 bei Fortuna Düsseldorf an. „Er weiß, was in der 2. Bundesliga gefragt ist, um Tore zu erzielen. Auch dank seiner Physis bekommen wir für unser Offensivspiel mehr Optionen. Er wird unser Team bereichern und verstärken“, sagte Fortuna-Coach Christian Preußer (38). Beim VfL kam Ginczek in der laufenden Saison auf nur drei Einsätze, bei denen er torlos blieb.


1. FSV Mainz 05 holt Delano Burgzorg von Heracles Almelo

Der 1. FSV Mainz 05 legt in der Offensive nach und holt Flügelspieler Delano Burgzorg (23). Der Linksaußen wird zunächst bis zum Saisonende vom niederländischen Erstligisten Heracles Almelo ausgeliehen. Die Mainzer haben zudem eine Kauf-Option für den Angreifer. Nach Informationen des Portals „transfermarkt.de“ mündet die Option mit hoher Wahrscheinlichkeit in eine Kaufpflicht in Höhe von 2,5 Millionen Euro. In der laufenden Saison absolvierte der 1,86 Meter große Stürmer für Almelo 18 Pflichtspiele und erzielte dabei vier Tore.


Ex-Bundesliga-Profi Abdelhamid Sabiri per Leihe zu Samdporia Genua

Ex-Bundesliga-Profi Abdelhamid Sabiri (24 Spiele für den SC Paderborn in der Spielzeit 2019/20) wechselt innerhalb Italiens von Zweitligist Ascoli Calcio zum abstiegsbedrohten Erstligisten Sampdoria Genua. Sabiri wird zunächst bis Saisonende ausgeliehen, anschließend hat Genua eine Kauf-Option in Höhe von zwei Millionen Euro. Bei Ascoli hat Sabiri noch Vertrag bis 2023, absolvierte für den Klub in anderthalb Jahren 43 Spiele (elf Tore, vier Assists).

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