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„Raus aus dem Klub“ Kurios: Chelsea-Fan fordert Werner-Rauswurf übers Stadion-Mikro

Raul Albiol von Villarreal fordert Timo Werner von Chelsea.

Timo Werner, hier im Zweikampf mit Villarreals Raul Albiol (r.) am 11. August, hat es beim FC Chelsea aktuell nicht leicht. 

Für DFB-Angreifer Timo Werner läuft es beim FC Chelsea gerade nicht so rund. Dieser Auffassung scheinen auf jeden Fall einige Anhänger zu sein. Bei einem Training musste der Stürmer eine verbale Fan-Attacke verkraften.

London. Als Timo Werner (25) im vergangenen Sommer Richtung FC Chelsea wechselte, galt er als große Sturmhoffnung. Trotz einer soliden Premier-League-Saison und dem Gewinn der Champions League scheint es trotzdem noch nicht die große Liebesgeschichte zu sein, die sich alle zuvor versprochen haben. 

Der DFB-Star hat besonders bei den Fans der „Blues“ nicht das beste Standing, wie ein Vorfall während einer öffentlichen Trainingseinheit am Mittwoch (18. August) deutlich zeigte.

FC Chelsea: Fan fordert Werner-Rausschmiss 

Während die Chelsea-Spieler auf dem Rasen standen, wurde ein Anhänger auf der Tribüne interviewt, seine Worte waren über die Stadion-Lautsprecher in der gesamten Stamford Bridge zu hören. Wohl auch für Werner. Und so könnte der deutsche Nationalspieler eine für ihn bittere Fan-Forderung live mitbekommen haben: „Werft Werner aus dem Klub!“

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Einige Zuschauer lachten über die kuriose Szene, andere waren empört – und forderten wiederum den Fan auf, sofort die Biege zu machen. Die „Sun“ berichtet sogar, dass der Mann gezwungen wurde, die Stamford Bridge zu verlassen, und in ein „Taxi gejagt wurde“.

Moderatorin Olivia Buzaglo, die die Fan-Interviews auf der Tribüne geführt hatte, twitterte später: „Schön, mit allen dort zu sprechen, auch wenn es einen Idioten gab, der versucht hat, das zu ruinieren."

Timo Werner: „Ist nicht immer einfach“

Werner, der ab sofort von der Kölner Agentur „Sports 360“ beraten wird, absolvierte bislang 54 Pflichtspiele für Chelsea, erzielte dabei 12 Tore und steuerte 15 Vorlagen bei.

Trotz der ordentlichen Quote stand der gebürtige Stuttgarter, der mit Romelu Lukaku (kam für 115 Millionen Euro von Inter Mailand) hochkarätige Konkurrenz bekommen hat, oft in der Kritik – wurde unter anderem als Chancentod bezeichnet.

„Das ist nicht immer einfach, denn man hat die Medien immer um sich herum, die einem etwas vortäuschen können, aber man muss sich ganz auf sich selbst konzentrieren und nur an den Fußball denken“, sagte Werner zuletzt in einem Interview auf der Chelsea-Homepage.

Der DFB-Angreifer sieht aber auch selbst Luft nach oben, wie er erklärte: „Mein Ziel ist, vielleicht ein paar Tore mehr zu schießen als letztes Jahr, was nicht das beste war.“ Er wolle „der Mannschaft so viel wie möglich mit Vorlagen und Toren helfen“. (mze)

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