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Märchen-Rückkehr offiziell Cristiano Ronaldo nach irrem Transfer-Hickhack zurück bei Manchester United

Cristiano Ronaldo, klatscht bei einer Ehrenrunde im Dress von Manchester United.

Cristiano Ronaldo, hier am 3. Mai 2008 bei einer Ehrenrunde im Dress von Manchester United, kehrt nach zwölf Jahren zurück.

Es war ein einziges hin und her in den vergangene Tage, jetzt ist es offiziell: Cristiano Ronaldo kehrt zu Manchester United zurück.

Turin. Es ist der Sommer der ganz großen Transfers. Erst Lionel Messi (34), jetzt folgt auf der Zielgeraden auch noch Cristiano Ronaldo (36). Und das nach einigem Hin und Her in den vergangenen Tagen.

Erst galt der Verbleib in Turin bis zum Vertragsende 2022 trotz vieler Gerüchte als beschlossen, jetzt trennen sich der Portugiese und der italienische Spitzenklub doch. Dem Vernehmen nach fließen 28 Millionen Euro Ablöse von Manchester nach Turin.

Doch Manchester City, zuletzt bei Ronaldo klar in der Pole Position, ist am Freitag (27. August) überraschend aus dem Rennen ausgestiegen. Neuer Favorit war Lokalrivale und Ronaldos erster großer Klub Manchester United. Die Red Devils tüteten den Deal am Freitagabend letztendlich ein. Ronaldo müssen zunächst aber noch den Medizincheck absolvieren und ein gültiges Visum erhalten, sowie letzte vertragliche Details aushandeln.

Manchester United stach Manchester City  bei Cristiano Ronaldo aus

Trainer Ole Gunnar Solskjaer (48) ließ am Freitag noch das Interesse durchblicken und erklärte: „Wenn er Juventus verlässt, weiß er, dass wir hier sind.“

Cristiano Ronaldo jubelt im Finale der Champions League mit Manchester United.

Cristiano Ronaldo jubelt im Mai 2008 im Finale der Champions League mit Manchester United.

Ronaldo war 2003 von Sporting Lissabon nach Manchester gewechselt und war in der Premier League zum Weltstar gereift. Nach etlichen Titeln, darunter der Champions League und der englischen Meisterschaft, wechselte Ronaldo 2009 für 94 Millionen Euro zu Real Madrid. Zum Ende seiner Laufbahn schnürt er jetzt noch einmal für United die Schuhe.

Juventus Turin geht vom Abgang von Cristiano Ronaldo aus

Nachdem es um Ronaldo den ganzen Sommer über Spekulationen gegeben hatte, drohte mit fortschreitenden Verhandlungen zwischen Juventus Turin und Manchester City der große Knall. Denn das Verhalten des fünfmaligen Weltfußballers soll bei den Juve-Bossen für immer größeren Ärger gesorgt haben.

Cristiano Ronaldo hebt im Spiel für Juventus Turin entschuldigend die Hand.

Cristiano Ronaldo, hier beim Pokalspiel von Juventus Turin gegen Inter Mailand am 9. Februar, steht unmittelbar vor einem Wechsel.

Trainer Massimiliano Allegri (54), der sich bis zuletzt optimistisch über einen Ronaldo-Verbleib geäußert hatte, erklärte am Freitag resigniert: „Gestern hat mir Cristiano Ronaldo mitgeteilt, dass er nicht die Absicht hat, bei Juventus zu bleiben.“

Am frühen Nachmittag tauchten Videos auf, die Ronaldo am Flughafen von Turin zeigten – in Richtung Manchester. Allerdings vermeldete der italienische Transfer-Experte Fabrizio Romano (28) wenig später klar und deutlich: Manchester City steigt aus den Ronaldo-Verhandlungen aus.

Juventus Turin über Verhalten von Cristiano Ronaldo verärgert

Italienische Medien berichten am Freitag (27. August) übereinstimmend, dass der portugiesische Superstar schon mit seinem aktuellen Arbeitgeber abgeschlossen habe. Seinen Spind auf dem Vereinsgelände habe er bereits ausgeräumt, obwohl der Abgang noch längst nicht fix ist.

Doch Ronaldo und Star-Berater Mendes wollen den Druck auf Juve noch einmal erhöhen. 40 Minuten hielt sich der Stürmer auf dem Gelände auf, sprach dabei auch kurz mit seinen Teamkollegen. Am folgenden Training nahm er nicht teil. Die Sport-Tageszeitung „Gazzetta dello Sport“ titelte bereits vom „Tag des Abschieds“.

Zu groß war auch für Juventus die Gefahr, einen schlecht gelaunten Ronaldo mit einem fürstlichen Jahresgehalt von rund 30 Millionen Euro durch die Saison schleppen zu müssen. Allerdings bereitet die ungeklärte Nachfolgersuche weiter Sorgen.

Juventus Turin sucht nach Ersatz für Cristiano Ronaldo

Denn die Italiener wollen die Planstelle im Angriff unbedingt mit einem würdigen Nachfolger besetzen.

Weil die Verhandlungen mit City zum Erliegen gekommen sind, kommt das zwischenzeitlich gehandelte Tauschgeschäft nicht mehr infrage. Alternativen wären Mauro Icardi (28) von PSG oder Ex-Juve-Stürmer Moise Kean (21), der inzwischen für den FC Everton stürmt. (bc)

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