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Samstag, 15.30 Uhr FC-Spiele nur sechsmal zu beliebter Fan-Zeit – zwei Klubs noch seltener dran

Anthony Modeste (1. FC Köln) wird nach dem Spiel von der Südtribüne gefeiert

Anthony Modeste bedankt sich nach dem Spiel gegen Bayer Leverkusen, einem erneuten Sonntagsspiel, am 24. Oktober 2021 bei den Fans des 1. FC Köln.

Die große Mehrheit der Fußballfans sieht ihren Verein am liebsten am Samstag um 15.30 Uhr im Stadion. Allerdings ergeben sich im Hinrunden-Ranking klare Unterschiede unter den Vereinen.

Köln. Die DFL hat am Donnerstag (4. November 2021) die zeitgenauen Ansetzungen der Spieltage 14 bis 21 der Bundesliga und 2. Liga bekannt gegeben. Bis Anfang Februar können Fans und Vereine nun planen. Unter vielen Anhängern bleibt die klassische Anstoßzeit am Samstag um 15.30 Uhr am beliebtesten.

Gerade für Auswärtsfahrer ist der Anpfiff am Samstagnachmittag am besten geeignet, um mitunter auch größere Strecken auf sich zu nehmen. Bei einem Abendspiel stellt sich stets die Frage der An- und Abreise, insbesondere an einem (Freitag) oder vor einem Werktag (Sonntag).

Mit der Terminierung der letzten Hinrundenspiele hat EXPRESS.de untersucht, wie oft die 18 Bundesligisten an den ersten 17 Spieltagen der Saison samstags um 15.30 Uhr gespielt haben werden.

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Europa-Teilnehmer in der Bundesliga nur selten am Samstag

Dabei liegt auf der Hand, dass Teilnehmer an Europa League und Europa Conference League des Öfteren sonntags ran müssen, weil nach den Gruppenspielen an Donnerstagabenden andernfalls zu wenig Regenerationszeit bliebe.

Dass Union Berlin, Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen also zu den Mannschaften gehören, die seltener am Samstagsnachmittag ran dürfen, erklärt sich von selbst. Ebenso nachvollziehbar, dass der FC Bayern als das Aushängeschild der Bundesliga die meisten Einzelspiele absolviert, die sich für die internationale Fernsehlandschaft am besten vermarkten lassen.

VfB Stuttgart in der Bundesliga nur selten am Samstag um 15.30 Uhr

Vor diesem Hintergrund ist aber die Diskrepanz zu Borussia Dortmund durchaus bemerkenswert. Immerhin gelten die Schwarz-Gelben als zweiter Leuchtturm des deutschen Fußballs, dennoch liegt der BVB im Samstag-15.30-Ranking im Mittelfeld.

Auf den ersten Blick schwer nachvollziehbar scheint auch, warum ausgerechnet der VfB Stuttgart neben dem FC Bayern am seltensten Samstagsnachmittags spielt. Die Schwaben absolvieren in der Hinrunde unter anderem Sonntagsspiele gegen die nicht europäisch vertretenen Klubs VfL Bochum, FC Augsburg, Hertha BSC und den 1. FC Köln – der selbst nur bei sechs Spielen zur beliebten Samstags-Zeit steht.


Das Samstag-15.30-Ranking der Bundesliga

  • Platz 17 (5 Bundesliga-Spiele am Samstag um 15.30 Uhr): Bayern München, VfB Stuttgart.
  • Platz 11 (6): 1. FC Köln, Union Berlin, Hertha BSC, Eintracht Frankfurt, RB Leipzig, Borussia Mönchengladbach
  • Platz 10 (7): Bayer Leverkusen
  • Platz 9 (9): Borussia Dortmund
  • Platz 7 (10): FC Augsburg, Mainz 05
  • Platz 5 (11): VfL Bochum, Greuther Fürth
  • Platz 1 (12): Arminia Bielefeld, SC Freiburg, TSG Hoffenheim, VfL Wolfsburg

An der Spitze steht das Quartett von Arminia Bielefeld, des SC Freiburg, der TSG Hoffenheim und des VfL Wolfsburg, das gleich zwölfmal samstags um 15.30 anstößt. Maximal wären wegen einer englischen Woche im Dezember 16 derartige Ansetzungen möglich. (F.N)

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