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Weltmeisterin sauer 1:0 verpasst: Frauenfußball-Ärger – Bundesliga-Spiel zu spät übertragen

Screenshot des Highlight-Videos aus dem Spiel der TSG Hoffenheim gegen Bayer Leverkusen bei Eurosport. In der Live-Übertragung war der Sender zum Ärger einiger Fans zu spät eingestiegen.

Das 1:0 von Gia Corley für die TSG Hoffenheim gegen Bayer Leverkusen im Spiel der Frauen-Bundesliga am Freitag (4. November 2022) sahen Fußballfans bei Eurosport nur in der Wiederholung.

Ärger für Frauenfußball-Fans am Freitagabend: Erst mit Verspätung zeigte Eurosport das Freitagsspiel der Bundesliga. Der erste Treffer der Partie zwischen Hoffenheim und Leverkusen war da schon gefallen.

Verspäteter Auftakt in den 7. Spieltag der Frauen-Bundesliga! Wer am Freitag (4. November 2022) das Duell der TSG Hoffenheim gegen Bayer Leverkusen (3:1) sehen wollte, brauchte vor allem eines: Geduld.

Zwar pfiff Schiedsrichterin Mirka Derlin (37) die Partie pünktlich um 19.15 Uhr an, Zuschauerinnen und Zuschauer an den TV-Geräten bekamen davon zunächst aber nichts mit. Das sorgte auch bei einer Weltmeisterin für Ärger.

Eurosport zeigt Frauen-Bundesliga erst mit Verspätung

„Liebes Eurosport-Team, Frauenfußball wieder nicht wichtig genug, um es wie angekündigt ab 19:15h live im TV zu zeigen!?!“, fragte bei Twitter die 174-malige Nationalspielerin Ariane Hingst (43) verärgert, unterlegte ihre Nachricht außerdem mit einem wütenden Emoji.

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Tatsächlich hält der Sportsender noch in dieser Spielzeit die Rechte für das Freitagsspiel der Liga, das ansonsten nur kostenpflichtig beim Streaming-Anbieter Magenta Sport zu sehen ist. Doch weil Eurosport am Freitag zunächst noch die Qualifikation der Skispringer aus dem polnischen Wisla übertrug, musste der Frauenfußball sich hinten anstellen.

Erst grüne Matten bei der verregneten und komplett schneefreien Weltcup-Quali, dann der grüne Rasen in Sinsheim. Als Eurosport mit über zehn Minuten Verspätung die Übertragung begann, war das erste Tor des Abends bereits gefallen. „Und natürlich ein Tor verpasst. Glanzleistung mal wieder...“, hieß es entsprechend in einem Twitter-Kommentar unter der Beschwerde von Ariane Hingst.

Frauen-Bundesliga: Neuer TV-Vertrag gilt ab 2023

Im Ringen um mehr Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit zeigte sich mit dem Freitagsspiel im Wartestand, dass für die Frauen-Bundesliga noch immer viel Nachholbedarf besteht. Dass sich die Partie in der Gunst der TV-Macher sogar hinter einem herbstlichen Quali-Springen einsortieren musste, dürfte auch beim DFB nicht gerade für Begeisterung sorgen.

Im ab der Saison 2023/2024 gültigen neuen TV-Vertrag, der die Erlöse der Liga deutlich steigert, ist Eurosport nicht mehr vertreten. Während die Pay-TV-Rechte neben Magenta Sport auch an DAZN gingen, sind ARD und ZDF für einzelne Spiele sowie Sport1 für regelmäßige kostenfreie Übertragungen neu an Bord.

Statt des Freitagsspiels gibt es dann immer montags um 19.30 Uhr eine Partie im frei empfangbaren Fernsehen. Fans dürfen darauf hoffen, dass dem Einzelspiel zur neuen Sendezeit dann auch nichts mehr in die Quere kommen kann. (bc)

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