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Zoff-Thema Elfmeter Regeländerung in der Bundesliga gilt ab sofort: „Klare Linie“

Ein Elfmeter im Zweitliga-Spiel zwischen St. Pauli und dem 1. FC Nürnberg

Elfmeter in der 1. und 2. Bundesliga, wie hier am 16. Juli 2022 im Spiel des FC St. Pauli gegen Nürnberg, werden von den Schiedsrichtern künftig noch kritischer betrachtet.

Mehr Klarheit bei Bundesliga-Elfmetern! Mit einer veränderten Regel will der DFB für weniger Spielraum und damit auch weniger Diskussionen sorgen. Die neue Anweisung für die Schiedsrichter gilt ab sofort.

Elfmeter bleiben auch in der laufenden Saison eines der großen Streit-Themen in der Bundesliga. Genauer: Das Verhalten der Torhüter bei Strafstößen.

Schon seit geraumer Zeit ist der Spielraum für die Keeper begrenzt, der Kontakt zur Torlinie muss bis zur Ausführung des Schützen vorhanden sein, sonst müsste der Strafstoß wiederholt werden. Dennoch gab es gerade um dieses Thema bis zuletzt Diskussionen. Damit soll ab sofort Schluss sein.

Bundesliga-Elfmeter: DFB macht es Schiedsrichtern leichter

Denn die Schiedsrichter der 1. und 2. Fußball-Bundesliga sollen regelwidriges Verhalten von Torhütern bei Elfmetern künftig strenger bestrafen.

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Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Dienstag (27. September 2022) mitteilte, müssen gehaltene Strafstöße wiederholt werden, wenn sich ein Keeper zu früh von der Linie bewegt.

Bislang gab es einen gewissen Toleranzbereich der Unparteiischen, damit ist jetzt Schluss. „Mit der Anpassung soll den Schiedsrichtern eine klare Linie vorgegeben und somit die Entscheidung erleichtert werden“, heißt es vom DFB: „Ziel ist es, unterschiedliche Auslegungen aufgrund eines Ermessensspielraums zu vermeiden.“

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Fan-Debatten darüber, wie nah ein Torhüter der Torlinie beim etwas zu frühen Absprung noch war, sollen damit der Vergangenheit angehören. Mehr Klarheit ist das Ziel, was auch den zu Saisonbeginn stark in der Kritik stehenden Schiedsrichtern sowie dem oftmals unglücklich agierenden Videobeweis zugutekommen soll.

Klare DFB-Regel für künftige Bundesliga-Elfmeter

„Es gab zwei Schwerpunktthemen, bei denen die Entscheidungsqualität nicht zufriedenstellend war“, gestand Schiri Boss Lutz-Michael Fröhlich (64) dem „kicker“ am Montag (26. September 2022) ein. Je weniger Spielraum es gibt, desto einfacher soll es für die Referees sein, in kritischen Situationen klare Entscheidungen zu treffen.

Der Torhüter muss sich laut Regelwerk „mindestens mit einem Teil eines Fußes auf, über oder hinter der Torlinie befinden.“ Wenn ein bildlich belegbarer Verstoß nicht vom Schiedsrichter-Team auf dem Feld erkannt wird, soll der Video-Assistent eingreifen.

In der Saison 2021/2022 sei der damals noch gültige Ermessensspielraum bei zwei von 17 gehaltenen Elfmetern angewandt worden, wodurch die Strafstöße nicht wiederholt werden mussten – nach neuer Regel-Auslegung wäre das ab jetzt anders. (dpa/bc)

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