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Bundesliga-Beben Medizincheck schon absolviert: Spieler des Jahres vor England-Abgang

Dortmunds Torwart Alexander Meyer (2.v.r) und Nico Schlotterbeck klären gegen Leipzigs Christopher Nkunku (l).

Christopher Nkunku (l.) mit vollem Einsatz beim Spiel von RB Leipzig gegen Borussia Dortmund am 10. September 2022. Den Franzosen, hier bedrängt von Nico Schlotterbeck, soll es zur neuen Saison allerdings nach England ziehen.

Verliert die Bundesliga ihren Spieler des Jahres? Nach überragenden Leistungen aus der Vorsaison soll die Unterschrift in der englischen Premier League unmittelbar bevorstehen.

Er stach in der vergangenen Saison sogar Robert Lewandowski (34) aus, führte RB Leipzig zum ersten Titelgewinn der Vereinsgeschichte und krönte als Spieler des Jahres die beste Spielzeit seiner Karriere. Doch die Bundesliga-Zeit von Christopher Nkunku (24) neigt sich immer mehr ihrem Ende.

Schon der Verbleib inklusive Vertragsverlängerung in diesem Sommer war selbst für das finanziell massiv von Red Bull unterstützte RB Leipzig nicht selbstverständlich, 2023 ist der französische Nationalspieler kaum zu halten. Jetzt kommt raus: Sein Wechsel in die Premier League soll praktisch schon beschlossene Sache sein.

Christopher Nkunku vor Wechsel zum FC Chelsea

Laut einem Bericht der „Bild“ vom Donnerstag (29. September 2022) hat der FC Chelsea das Rennen um den vielseitig einsetzbaren Offensiv-Star gemacht, der nach der Saison 2022/2023 für 60 Millionen Euro nach London wechseln soll. Sein Kontrakt in Leipzig ist noch bis 2026 gültig.

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Der Medizincheck habe bereits stattgefunden und sei schon an den finalen Transfer-Tagen der diesjährigen Wechsel-Periode über die Bühne gegangen.

Dafür sei der Spieler allerdings nicht nach England gereist, vielmehr fand die Untersuchung in Frankfurt unter Aufsicht der Blues statt. Nkunku hatte vergangene Spielzeit in allen Wettbewerben überragende Leistungen gezeigt. In 52 Pflichtspielen gelangen ihm 35 Treffer und 20 Vorlagen, darunter auch das Ausgleichstor im Pokalfinale gegen den SC Freiburg, das RB im anschließenden Elfmeterschießen für sich entschied. 

Christopher Nkunku aktueller Bundesliga-Spieler des Jahres

Bei der Wahl zum Spieler des Jahres lag Christopher Nkunku mit 134 Stimmen knapp vor Robert Lewandowski (128) und machte seine herausragende Spielzeit mit der persönlichen Auszeichnung perfekt.

In der aktuellen Saison steht er in elf Spielen bei sieben Scorerpunkten, ist inzwischen auch fester Bestandteil der französischen Nationalmannschaft.

Nach der WM in Katar soll Nkunku zwar noch in der Rückrunde für Leipzig auf Torejagd gehen, dann steht der Wechsel auf die Insel bevor. Anders als beim Medizincheck gedacht, wartet beim FC Chelsea dann allerdings nicht mehr Thomas Tuchel (49) als Trainer, sondern dessen kürzlich verpflichteter Nachfolger Graham Potter (47). (bc)

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