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Er würde ihn sogar auf dem Trikot tragen Borussias Franzose erklärt seinen Spitznamen

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Nach dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf konnte sich Marcus Thuram über seine beiden Tore freuen.

Mönchengladbach – Gladbachs Neuzugang Marcus Thuram hat auf dem Rasen schon mit verrückten Dingen auf sich aufmerksam gemacht: Doppeltorschütze gegen Fortuna, Eckfahnen-Jubel bei jedem Sieg, Erdmännchen-Unterhose gegen Leipzig.

Auch einen Spitznamen, der auffällt, hat sich der 22-jährige verpasst: „Tikus“ nennt sich der Sohn von Frankreichs Welt- und Europameister Lilian Thuram (47). Doch so mancher Stadionbesucher in Gladbach hat sich zuletzt gefragt, was es damit auf sich hat.

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Beim Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf (2:1) ertönte der Name „Tikus“ gleich viermal durch die Stadion-Lautsprecher: bei der Verkündung des Kaders vor dem Spiel, bei seiner Einwechslung und nach den beiden Jokertoren des Power-Stürmers.

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Die Bedeutung des Spitznamens ist einfach erklärt: Thuram kickte einst in einer Mannschaft, in der es mehrere Spieler mit dem gleichen Vornamen gab. Daraufhin packte er an den Anfang ein „Ti“, eine Abkürzung des französischen „petit“ („klein“). Die Endung „-kus“ ist von Marcus abgeleitet. Übersetzt bedeutet „Tikus“ daher. „der kleine Marcus“. Wörtlich kann das allerdings nicht verstanden werden, denn mit 1,92 Metern ist Thuram der größte Spieler in Gladbachs Kader.

„Ich müsste neun oder zehn Jahre alt gewesen sein, als das mit dem Spitznamen angefangen hat. Da hat das mit dem klein natürlich noch gepasst. Aber der Name ist bis heute geblieben“, sagt Thuram gegenüber GladbachLIVE. „Auch einige meiner Mitspieler, wie zum Beispiel Breel Embolo, rufen mich so. Von meinen Freunden nennt mich niemand Marcus.“

Marcus Thuram liebt den Gorilla-Emoji

Seinen Spitznamen fügt er beinahe zu jedem Foto, das er in den sozialen Netzwerken mit seinen Fans teilt, hinzu. Ebenfalls häufig zu sehen: ein Gorilla-Emoji. „Das kommt durch den Comic-Helden Son Goku, den ich sehr mag. Und King Kong. Er ist für mich der König des Dschungels.“ Diesen verbindet der robuste Angreifer mit Stärke, die er seinen Gegenspielern auf dem Platz mit seinem stämmigen Körperbau entgegenbringt.

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„Am liebsten hätte ich hinten auf meinem Trikot auch ‚Tikus‘ statt Thuram stehen. Aber das ist leider nicht erlaubt“, sagt Thuram.

Marcus Thuram in Hoffenheim wieder in der Startelf?

Gegen Düsseldorf erteilte Cheftrainer Marco Rose (43) dem Offensiv-Mann eine Pause, brachte ihn erst, als beim Gegner die Kräfte nachließen. Das machte sich bezahlt, denn Thuram sorgte für die Wende. Das gelang ihm zwar ohne übernatürliche Super-Kräfte, doch nach dem Spiel war „Tikus“ für die Gladbach-Anhänger der gefeierte Held.

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„Er hat gezeigt, zu was er im Stande ist zu leisten. Er ist ein junger Kerl. Das heißt auch, dass er weiter an sich arbeiten muss“, sagt Rose, der Thuram beim Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr) wieder in die Startelf befördern könnte.

Das sagen Marco Rose und Max Eberl vor dem Spiel in Hoffenheim:

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