Ein absoluter Geniestreich! Mit einem sensationellen Freistoßtor sichert Kevin Stöger den Sieg für Borussia Mönchengladbach. Der Mittelfeldspieler enthüllt danach ein verblüffendes Detail.
Freistoß-Hammer nach Social-Media-Pause?Stöger lüftet sein Geheimnis

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Stögers Mitspieler gratulieren zu seinem Traumtor
Sogar die gegnerische Mannschaft war verblüfft. Der Treffer von Kevin Stöger beim 2:0-Erfolg von Borussia Mönchengladbach über den FC St. Pauli war absolute Extraklasse. „Wunderschön von Kevin, muss man ganz ehrlich sagen. Den trifft er überragend“, zollte selbst St. Paulis Trainer Alexander Blessin dem Torschützen Respekt.
Auf seinen ersten Saisontreffer musste Stöger bis zum 26. Spieltag ausharren. Laut dpa hat der Österreicher am Niederrhein einen schweren Stand. „Er wird, glaube ich, hier auch sehr kritisch gesehen“, erläuterte Gladbachs Trainer Eugen Polanski. Seine Spielweise wird teils als träge und unsauber empfunden.
Stögers Geständnis zum Freistoß: „Die waren bodenlos“
In seiner 200. Partie in der Bundesliga war er am Freitag anfangs eher durch ungenaue Pässe und missglückte Spielzüge aufgefallen.

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Am 26. Spieltag erzielte Kevin Stöger endlich sein erstes Saisontor
Aber dann schlug die 37. Minute. Es gab einen Freistoß für die Fohlenelf aus 25 Metern Entfernung. Stöger nahm Anlauf und schlenzte die Kugel unhaltbar ins Eck. Ein echtes Meisterstück! Dabei liefen die Übungseinheiten davor gar nicht rund.
„Letzte Woche habe ich noch mit unserem Co-Trainer Guido Streichsbier Freistöße geübt. Da waren die bodenlos, wirklich Katastrophe“, gab Stöger schmunzelnd bei Sky preis. „Doch heute habe ich an mich geglaubt.“ Dies war der erste direkt verwandelte Freistoßtreffer eines Gladbacher Spielers, seit Lars Stindl im Dezember 2020 erfolgreich war.
Gladbach-Profi kehrt Instagram den Rücken
Dieses Tor ist zugleich der Lohn für seine Mühen. Im Winter wurde Stöger noch als Abgang gehandelt, aber der 32-Jährige kämpfte sich zurück. „Er steht dafür, dass es nie zu Ende ist“, äußerte sich Sportdirektor Rouven Schröder.
Seine Leistungssteigerung begründete Stöger selbst mit einer Umstellung im Privaten. „Ich habe ein gutes Umfeld, was mir extrem guttut. Ich habe mich von Instagram abgemeldet, habe versucht, die ganze Energie auf den Platz zu bringen.“ (red)
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