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Überraschende BVB-Aussagen Rose-Rätsel: „Etwas passiert, was ich nicht thematisieren möchte“

BVB-Trainer Marco Rose beim Interview.

BVB-Trainer Marco Rose bei einem Interview nach dem Spiel beim 1. FC Köln am 20. März 2022.

Nach der 1:4 Niederlage gegen RB Leipzig steht BVB-Trainer Marco Rose noch stärker in der Kritik. Der 45-Jährige übernimmt die Verantwortung, übt aber gleichzeitig Kritik an seiner Mannschaft.

Frühes Aus in der Europa League und im DFB-Pokal, quasi keine Chance mehr auf den Meistertitel in der Bundesliga. Die erste Saison von Marco Rose (45) als Trainer bei Borussia Dortmund läuft mehr oder weniger bescheiden.

Am vergangenen Wochenende setzte es eine 1:4-Pleite gegen Mit-Konkurrent Leipzig. Gegen den Dosen-Klub zeigte die Rose-Elf nur rund 20 gute Minuten, ansonsten war von offensiver Durchschlagskraft oder einer stabilen Defensive wenig zu sehen – wie schon häufig in der laufenden Saison.

Marco Rose: „Ich soll Teil der Lösung sein, ich bin verantwortlich dafür“

Rose zieht sich selbst in die Verantwortung für die durchwachsenen Leistungen (trotzdem steht der BVB noch auf Platz zwei in der Bundesliga) der Schwarz-Gelben. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel beim VfB Stuttgart (Freitag, 20.30 Uhr/DAZN) sagte er: „Bei aller Kritik: Ich soll Teil der Lösung sein, ich bin verantwortlich dafür, die Dinge zu verbessern und auf den Weg zu bringen. Wenn wir das nicht konstant hinbekommen, ist klar, dass ich auch dafür die Verantwortung trage.“

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Gegen Leipzig war der Signal-Iduna-Park nach langer Zeit wieder ausverkauft, die Ultras zurück auf der „Süd“. Der Mannschaft hat das aber keinen Schub für die kompletten 90 Minuten gegeben, man hatte eher das Gefühl, dass die BVB-Profis gehemmt waren.

Marco Rose: „Die Saison hat eine gewisse Geschichte“

An mangelnder Erfahrung und zu viel jugendlichem Leichtsinn im Team kann es allerdings nicht gelegen haben, sagt Rose: „Wir haben gegen Leipzig genug Erfahrung auf dem Platz gehabt. Wenn ich sehe, welche Physis, welches Tempo in Villarreal in der Champions League auf dem Platz war. Dort sehen wir uns.“

Vor allem müsse man aufpassen, dass man den Anschluss an die Spitze, egal ob Bundesliga oder internationaler Wettbewerb, nicht verliere. Die Haltung sei dabei ein zentraler Punkt, denn allein schön zu spielen würde nicht mehr funktionieren, so Rose weiter.

Zudem überraschte der 45-Jährige mit einer Bemerkung auf der Pressekonferenz: „In der Saison ist ein bisschen was passiert, das ich nicht thematisieren werde. Die Saison hat eine gewisse Geschichte.“ Was genau Rose damit ansprechen wollte, bleibt unklar. Womöglich ging es ihm nach den immer wieder aufkommenden Personalsorgen um die Kaderstruktur.

Haaland wieder dabei, bei Bellingham Fragezeichen

Gegen die um den Klassenerhalt kämpfenden Stuttgarter wollen Rose und seine Mannschaft jedenfalls eine Reaktion zeigen. Ohne Leistungsträger Jude Bellingham (18)? Der Engländer hatte sich bei der Pleite gegen Leipzig einen Pferdekuss eingefangen, konnte zu Beginn der Woche nicht trainieren.Erling Haaland (21) ist hingegen eine Option, seinem Knöchel scheint es wieder besser zu gehen.

Der BVB hat neun Punkte Rückstand auf den Tabellenführer FC Bayern, auf den ersten Nicht-Champions-League-Platz sind es zwölf Punkte Vorsprung. Für das Rose-Team geht es also nur noch darum, Platz zwei in der Tabelle zu verteidigen. Am Freitag gegen Stuttgart soll dafür der erste Schritt gemacht werden. (fr)

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