Diagnose Außenbandriss Zuletzt noch Torschütze: Leverkusens Palacios fällt wochenlang aus

Palacios führt den Ball eng am Fuß.

Exequiel Palacios beim Spiel gegen Ferencvaros am 16. September 2021 in der BayArena.

Das Europa-League-Spiel gegen Ferencvaros hatte so gut für Leverkusens Exequiel Palacios begonnen, doch dann musste er in der 50. Minute runter. Er wird Bayer länger fehlen.

Leverkusen. Bittere Diagnose für Leverkusens Exequiel Palacios (22): Der Argentinier hat sich im Europa-League-Spiel gegen Ferencvaros Budapest am Dienstagabend (16. September 2021) einen Außenbrandriss zugezogen. Betroffen ist das rechte Fußgelenk. Bayers Trainer Gerardo Seoane (42) hatte zunächst angenommen, dass die Verletzung seines Schützlings nicht sonderlich schlimm sei.

„Ich denke nicht, dass die Verletzung am Fußgelenk gravierend ist. Aber das werden die Untersuchungen zeigen. Am Sonntag wird er wohl ausfallen, allein schon weil er vorher nicht trainieren kann“, hatte Seoane mit Blick auf das Spiel am Sonntag (19. September, 15.30 Uhr, DAZN) beim VfB Stuttgart gesagt. Der Verein rechnet nun allerdings mit einem Ausfall von etwa vier Wochen.

Seoane: „Die üblichen Schläge nach dem Spiel gehören dazu“

Palacios hatte gegen Ferencvaros in der 37. Minute das 1:1 erzielt, musste aber kurz nach der Pause ausgewechselt werden. Außer ihm hatte Seoane aber keine Verletzten aus der Partie zu beklagen. „Die üblichen Schläge nach dem Spiel gehören dazu“, sagte der Schweizer: „Aber ich denke, dass außer Pala niemand ausfällt.“ Dennoch werde er bei den Schwaben „den ein oder anderen Wechsel vornehmen. Für die Frische, aber auch weil Stuttgart eine andere Spielanlage hat.“

Lucas Alario und Exequiel Palacios klatschen sich ab

Lucas Alario und Exequiel Palacios klatschen sich nach dem zwischenzeitlichen 1:1 gegen Ferencvaros am 16. September 2021 ab.

Palacios war im Janaur 2020 zu Bayer gekommen, zuvor hatte er in seinem Heimatland Argentinien gekickt. Bislang kam er wettbewerbsübergreifend auf 25 Spiele für Bayer. Er ist nach Diego Placente (44) und Lucas Alario (28) erst der dritte Argentinier im Trikot der Werkself. (jm/dpa)

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