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Bayer nach Nullnummer weiterKramer ätzt nach Leverkusen-Spiel: „Große Sch***e“

Aktualisiert

Bayer Leverkusen zieht nach einem torlosen Remis gegen Olympiakos Piräus ins Achtelfinale der Champions League ein. Dort wartet ein Duell mit Bayern München oder Arsenal.

Bayer Leverkusen hat sein Polster mit Mühe ins Ziel gerettet und glanzlos das Achtelfinale der Champions League erreicht.

Eine Woche nach dem 2:0-Erfolg sicherte sich die wankelmütige Werkself durch das magere 0:0 im Rückspiel gegen Olympiakos Piräus zwei weitere Highlight-Partien in der Königsklasse. Allerdings droht nun eine „bayerische Woche“.

Bayer Leverkusen gegen Bayern oder Arsenal

Der deutsche Vizemeister blieb im zweiten Duell mit Piräus lange zu harmlos und leistete sich einige Wackler. Weil die engagierten Gäste aber nur selten zu Abschlüssen kamen, geriet das Weiterkommen nicht in Gefahr.

Bei Amazon Prime Video wurde Experte Christoph Kramer (35) nach Abpfiff deutlich: „Wir müssen nicht drüber reden, das Spiel war insgesamt große Scheiße.“ Ex-Nationalspielerin Josephine Henning (36) sagte: „Ich fand die Art und Weise heute nicht souverän. Das lässt nicht viel versprechen für das nächste Spiel, was ein Brett wird.“

Was Kramer ärgerte: Dass die Werkself mit ihrem Anspruch, Partien mit Ballbesitz und Spielfreude zu dominieren, gegen die unterlegenen Griechen kaum etwas zustande brachte. „Heute, in so einem Spiel, als dominante Fußballmannschaft – das war schlecht“, urteilte er.

Wie schon im Vorjahr steht Bayer in Europa unter den besten 16, ausgelost wird am Freitag in Nyon. Dabei gibt es nur zwei Möglichkeiten. Erwartet Leverkusen nun ein Bayern-Viererpack?

Im Achtelfinale (10./11. und 17./18. März) trifft die Werkself auf die Münchner oder den FC Arsenal. Damit „drohen“ Bayer gleich drei Partien gegen den deutschen Rekordmeister im März binnen einer Woche. Zum Ligaduell kommt das Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern im April.

Von all dem wollte Kasper Hjulmand im Vorfeld nichts wissen. Der Bayer-Trainer schärfte die Sinne seiner Profis: Als „gutes“, aber zugleich „gefährliches“ Ergebnis bezeichnete er den Erfolg aus dem Hinspiel.

Im Schongang, das verdeutlichten seine Aussagen, werde es nicht reichen. „Wir müssen unsere beste Leistung zeigen“, betonte der Däne. An die Grenzen ging Leverkusen zwar nicht, ohne Gegentor wurde es in der BayArena aber nie wirklich brenzlig. (sid/bc)

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