Neuer Klub bestätigt Leon Bailey geht für 35 Millionen Euro nach England

Leon Bailey bejubelt ein Tor für Bayer Leverkusen.

Leon Bailey, hier am 24. April beim Torjubel für Bayer Leverkusen gegen Eintracht Frankfurt, wechselt in die Premier League.

Leon Bailey wird von Bayer Leverkusen zu Aston Villa in die englische Premier League wechseln. Die Einigung zwischen beiden Vereinen ist bereits offiziell, nur der Medizincheck steht noch aus.

Leverkusen/Birmingham. Bei Bayer Leverkusen klingeln erneut die Kassen. Wie schon beim Abgang von Supertalent Kai Havertz (22) im Sommer 2020 darf sich die Werkself über satte Millionen-Einnahmen aus der englischen Premier League freuen.

Seit Samstag (31. Juli) besteht Klarheit: Flügelstürmer Leon Bailey (23) verlässt die Bundesliga und wechselt zu Aston Villa auf die Insel. Der Klub aus Birmingham machte die Einigung der beiden Vereine bei Twitter offiziell, der Deal soll Leverkusen eine Ablöse von bis zu 35 Millionen Euro einbringen.

Leon Bailey fand bei Bayer Leverkusen zu alter Stärke zurück

In den vergangenen Wochen hatte Bailey nicht zum ersten Mal seinen Wechselwunsch erneuert. Schon länger zog es den bisweilen exzentrischen Jamaikaner Richtung Premier League, ein länger anhaltendes Formtief stoppte die Entwicklung des Offensivspielers zwischenzeitlich jedoch.

In der vergangenen Saison fand Bailey wieder zu alter Stärke, ihm gelangen 26 Scorerpunkte (15 Tore, elf Vorlagen) in 40 Pflichtspielen – die bislang beste Ausbeute seiner Karriere. Das weckte erneut das Interesse aus England, auch wenn mit Aston Villa kein Europapokalteilnehmer den Zuschlag erhielt.

„Aston Villa und Bayer Leverkusen sind zu einer Übereinkunft über den Transfer von Leon Bailey gekommen, vorbehaltlich des Medizinchecks und persönlicher Angelegenheiten, die der Spieler noch hinter sich bringen muss“, hieß es in einem knappen Statement der Engländer.

Leon Bailey absolvierte 156 Pflichtspiele für Bayer Leverkusen

Zu einem Einsatz von Bailey unter Bayers neuem Trainer Gerardo Seoane (42) kommt es damit nicht. Nachdem er den Gold Cup mit Jamaika bestritten hatte, verpasste er die bisherige Leverkusener Vorbereitung, auch das 1:5 gegen den FC Utrecht am Mittwoch.

Leverkusen hatte Bailey im Januar 2017 für 13,5 Millionen vom KRC Genk aus Belgien verpflichtet. Er lief 156-mal für die Werkself auf, erzielte dabei 39 Treffer und gab 26 Assists.

Zwischenzeitlich hatte es immer wieder mal kleinere Undiszipliniertheiten und Aufreger gegeben, die sich Bailey vor allen Dingen abseits des Platzes leistete. In der Saison 2019/2020 sorgte Bailey außerdem mit zwei Roten Karten binnen vier Spielen, jeweils wegen Tätlichkeiten, für Ärger bei den Verantwortlichen. (bc)

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