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„Bin stolz auf Mannschaft“ Viktoria: Risse vergeigt Mega-Sieg-Chance gegen Verl

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Die Riesen-Chance für Marcel Risse: Keeper Till Brinkmann ist schon geschlagen, der Ex-FC-Profi kriegt den Ball trotzdem nicht über die Linie.

Köln – Marcel Risse (31) riss sich frustriert das Haarband ab und zuckte mit den Schultern. Der frühere FC-Profi hatte in der 89. Minute die Mega-Doppelchance für den Sieg gegen den SC Verl auf dem Schlappen, nutzte diese aber nicht. So blieb am Ende ein 2:2-Remis gegen den SC Verl.

  • Viktoria Köln mit Unentschieden in der 3. Liga gegen SC Verl
  • Michael Schultz und Mike Wunderlich erfolgreich
  • Höhenberger schon seit neun Spielen ungeschlagen

Durch das Unentschieden am Freitagabend (23. April) bleiben die Höhenberger in der Tabelle hinter den Ostwestfalen auf Rang acht der Tabelle. Dennoch: Neun Spiele in Folge ohne Niederlage, dabei 21 Punkte geholt – eine beeindruckende Serie.

Viktoria Köln: „Maskenmann“ Schultz bleibt der Mann der Stunde

Alles zum Thema Marcel Risse

Und es ging gleich gut los. Schon in der achten Minute überrumpelte die Viktoria die Gäste mit einer tollen Freistoß-Variante. Wunderlich spielte quer zu Koronkiewicz, der den Ball nach links zu Klefisch flankte, der wiederum ins Zentrum spielte, wo Maskenmann Michael Schultz aus kurzer Distanz per Kopf zum 1:0 zur Stelle war. Der Innenverteidiger, der nach Nasenbeinbruch und Jochbeinprellung mit Gesichtsschutz spielt, ist derzeit der Mann der Stunde beim Team von Olaf Janßen (54).

Schultz-Tor

Mit diesem perfekten Kopfball brachte Michael Schultz die Viktoria früh gegen Verl in Führung.

Danach versäumten es die Gastgeber aber, ihre Überlegenheit auszunutzen. Kapitän Mike Wunderlich vergab zunächst aus sehr aussichtsreicher Position (16.), kurz vor der Pause parierte Verls Keeper Till Brinkmann Wunderlichs Freistoß.

Die Strafe folgte kurz nach Wiederanpfiff. Auch die Gäste, die das torreichste Team der 3. Liga sind, hatten einen guten Freistoß parat, den letztlich Kapitän Yannick Langesberg aus leicht abseitsverdächtiger Position über die Linie köpfte (51.).

Janßen-Verl

Viktorias Trainer Olaf Janßen engagiert an der Seitenlinie gegen Verl.

Nach starker Holzweiler-Vorlage wollte sich Wunderlich bei seiner dritten Chance im Spiel nicht noch einmal lumpen lassen und erzielte sein elftes Saisontor (56.). Klingenburg (78.) und Klefisch (79.) hatten weitere gute Möglichkeiten.

Der Wucher rächte sich. Kasim Rabihic gelang mit einem Sonntagsschuss nach einer Ecke der Ausgleich (86.). Unfassbar aber, wie Marcel Risse dann in der Schlussminute kurz vor dem Abpfiff die Mega-Chance zum 3:2 vergab. Freistehend scheiterte er an Brinkmann, auch den Abpraller brachte er nicht im Tor unter.

Mike Wunderlich: „Können trotzdem zufrieden sein“

„Wir hatten in der ersten Halbzeit Chancen zum zweiten oder dritten Tor. Wenn du dann so spät ein Tor fängst, ist das immer ärgerlich, zumal wir mit dem Schlusspfiff die Riesen-Chance durch Marcel haben. Wir können trotzdem zufrieden sein mit den letzten Wochen“, fasste Wunderlich die Partie zusammen.

„Ich bin überglücklich und stolz auf meine Mannschaft. Die erste Halbzeit von uns war mit das Beste, seitdem ich da bin. Man hat gesehen, warum Verl da oben steht. Wenn man kurz vor Schluss das 2:2 kriegt, trotzdem weiter so Fußball spielt, dann ist das toll“, war auch Coach Janßen zufrieden.

Nach dem Spiel können sich die Viktoria-Spieler ein wenig ausruhen. Erst am 5. Mai geht es gegen Uerdingen weiter.

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