WM-Berufung war „sehr konkret“ FC-Profi verpasste Duell mit Ronaldo – und hofft auf Köln-Zukunft

Kingsley Schindler stet mit Linton Maina und Jonas Hector nach dem Bundesliga-Heimspiel des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund vor der Südkurve.

Kingsley Schindler mit Linton Maina und Jonas Hector (v.r.) nach dem Bundesliga-Heimspiel des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund am 1. Oktober 2022

Ellyes Skhiri ist der einzige Profi des 1. FC Köln, der an der Weltmeisterschaft in Katar teilnimmt. Ein zweiter Spieler von Steffen Baumgart hatte sich ebenfalls Hoffnungen gemacht.

Als Ghana am Dienstagabend (24. November 2022) gegen Portugal um Super-Star Cristiano Ronaldo (37) in die WM startete (2:3), drückte Kingsley Schindler (29) von Los Angeles aus die Daumen.

Nach dem Texas-Trip des 1. FC Köln urlaubt der Rechtsverteidiger mit seinen Teamkollegen Jeff Chabot (24), Linton Maina (23) und Tim Lemperle (20) an der amerikanischen Westküste. Doch noch lieber wäre Schindler in Katar dabei!

Kingsley Schindler hatte „viele Gespräche mit Otto Addo“

Der FC-Profi ist gebürtiger Hamburger, seine Eltern stammen aus Ghana – weswegen eine Nominierung für die „Black Stars“ zu seinen größten Karriere-Zielen zählt. Eine Berufung für die WM in Katar sei sogar „sehr konkret“ gewesen, wie Schindler gegenüber „Transfermarkt.de“ verrät.

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Er erklärt: „Ich hatte viele Gespräche mit Otto Addo. Es ist kein Geheimnis, dass es ein großer Traum von mir ist, für Ghana zu spielen. Der Trainer hat mir auch das Gefühl gegeben, dort eine gute Rolle spielen zu können – aber leider hat er sich anders entschieden. Ich werde weiter Gas geben, um das Trainerteam von mir zu überzeugen.“

Ob er das am Geißbockheim tut, wird sich in den kommenden Monaten entscheiden. Schindlers Vertrag läuft zum 30. Juni 2023 aus. Er sagt: „Ich bin sehr gelassen, was die Situation angeht. Beide Seiten wissen, was sie aneinander haben. Ich fühle mich sehr wohl hier in Köln und die Gespräche werden kommen.“

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Kingsley Schindler: Bislang 20 Saison-Einsätze für den 1. FC Köln

In dieser Saison steht der 29-Jährige bislang wettbewerbsübergreifend bei 20 Einsätzen, davon acht von Beginn an. In der Conference League schaffte es Schindler, außer beim 0:2 in Belgrad, immer in Steffen Baumgarts (50) Startelf.

„Ich freue mich über jede Minute, die ich spiele. Dafür arbeite ich jeden Tag hart. Ich finde auch, dass ich mir diese Minuten verdient habe. Der Trainer weiß, dass er sich auf mich verlassen kann“, so der Ex-Kieler, der seit Kingsley Ehizibues (27) Udinese-Wechsel die Rechtsverteidiger-Alternative zu Benno Schmitz (28) ist.

Nun will Schindler die Winterpause nutzen, „um Kräfte zu sammeln“. Das wiederum geht in Los Angeles gewiss besser als bei der WM in Katar… (mze)

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