Ex-Trainer bei Sky 90 Friedhelm Funkel spricht über Job beim 1. FC Köln

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Friedhelm Funkel sprach bei Sky 90 über die Fußball-Bundesliga.

München – Seit seinem Rauswurf bei Fortuna Düsseldorf am 29. Januar 2020 ist Friedhelm Funkel (67) Fußball-Rentner. Trotzdem ist der langjährige Trainer, der auch den 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt trainierte, nah am Fußball dran und somit ein gern gesehener Gast als TV-Experte.

Am Sonntag war der gebürtige Neusser, der 1287 Partien als Spieler und Trainer im Profi-Fußball bestritt, bei der Talkshow „Sky90" zu Gast und sprach über die aktuelle Situation in der Bundesliga.

„Ich habe in meiner Karriere auch mal 15, 16 Spiele am Stück nicht gewonnen. Deshalb kann ich die Erleichterung der Schalker nach dem Sieg verstehen. So ein Erfolgserlebnis hilft natürlich, auch für den Kopf", sagte Funkel über das 4:0 der Königsblauen über die TSG Hoffenheim. „Mit einem Sieg im nächsten Heimspiel gegen Köln kann Schalke auch wieder nah an den FC heranrücken. S04 muss jetzt dranbleiben. Ich traue der Mannschaft aber den Klassenerhalt zu." Köln muss am 20. Januar nach Gelsenkirchen.

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Schalker-Jubel-Hoffenheim

Die Spieler des FC Schalke 04 bejubeln gegen die TSG Hoffenheim den ersten Sieg seit 358 Tagen.

Ein Grund für die Rettung ist für den langjährigen Coach Christian Gross: „Er hat viel Erfahrung und ist eine große Respektperson für die Spieler. Er nimmt die Jungs auch mal in den Arm und redet ihnen gut zu. Gross ist aktuell der richtige Mann auf Schalke.“

Friedhelm Funkel spricht über den 1. FC Köln

Sorgen macht sich Funkel dagegen um seinen Ex-Klub 1. FC Köln: „In Köln dürfen sie die Lage nicht unterschätzen. Sie waren schon einmal in der prekären Situation. Dann haben sie in Dortmund gewonnen und ein Remis gegen Wolfsburg geholt“, erinnert sich Funkel. „Der FC muss hoffen, dass die Partie beim SC Freiburg ein Ausrutscher war. Das 0:5 war schon katastrophal. Die Spiele gegen Berlin und auf Schalke werden jetzt ganz wichtig. Da müssen sie wieder in den Rhythmus kommen, um Punkte zu holen.“

Gisdol-Funkel

Markus Gisdol verlor mit dem 1. FC Köln mit 0:5 beim SC Freiburg.

Ob sich Funkel vorstellen könne, den FC zu retten? Seine Antwort: „Darüber denke ich überhaupt nicht nach. Mit Markus Gisdol haben sie einen Trainer, der schon mehrmals aus schweren Situationen sehr gut herausgekommen ist. Das traue ich ihm wieder zu. Deshalb mache ich mir darüber auch keine Gedanken in Köln zu arbeiten. Das ist reine Spekulation und wäre auch Markus Gisdol gegenüber nicht fair.“

Sportchef Horst Heldt hat am Sonntag gesagt, dass Gisdol am Samstag gegen Hertha auf der Bank sitzen wird.

Friedhelm Funkel traut Borussia Dortmund eine Aufholjagd zu

Dank des 3:1-Sieges bei RB Leipzig sieht Funkel Borussia Dortmund wieder als Bayern-Jäger: „Das war ein Ausrufezeichen. Bei einer Niederlage hätte der BVB neun Punkte Rückstand auf Leipzig gehabt, jetzt sind es drei und auf die Bayern fünf. Das ist in 19 Spielen aufzuholen.“

Der Experte nennt auch einen wichtigen Grund für den Optimismus: „Jaden Sancho kommt wieder auf Touren und Erling Haaland ist das Gesicht der Dortmunder Offensive. 25 Treffer in 25 Spielen sind phänomenal.“

Funkel glaubt daran, dass Gladbachs Florian Neuhaus seinen Karriere-Höhepunkt noch lange nicht erreicht hat und für große Verein interessant sein wird.

BMG-Neuhaus

Florian Neuhaus ist einer der Senkrechtstarter bei Borussia Mönchengladbach.

„Er hat alle Voraussetzung zu einem Klasse-Spieler. Das ist er schon, aber er kann noch besser werden. Ich habe ihn ein Jahr bei der Fortuna trainieren dürfen. Er ist ein guter Junge, sehr gut erzogen und hat keine Flausen im Kopf. Mittlerweile schießt er auch wichtige Tore. Deshalb ist Flo auf jeden Fall ein Mann für den FC Bayern“, lobt der Ex-Coach Borussias Senkrechtstarter.

Friedhelm Funkel hatte bisher keine Traineranfrage

Ob Funkel sich noch einmal auf die Trainerbank setzen wird, ist ungewiss: „Ich habe immer gesagt, dass ich mich mit einer interessanten Anfrage beschäftigen werde, wenn eine kommen sollte. Bisher ist aber keine gekommen. Deshalb war Schalke auch kein Thema. Ich spekuliere nicht mit einem Job, ich bin mit meinem Leben zufrieden. Fakt ist: Es hat mir viel Spaß gemacht, als Trainer zu arbeiten.“

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