Beim 1. FC Köln kommt kurz vor dem Deadline Day personell noch einmal Bewegung rein. Ein Wunschspieler kommt nicht, aber ein FC-Profi findet einen neuen Klub.
Medizincheck am SonntagFC-Reservist vor Blitz-Abschied

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Spielen in Köln derzeit nur noch eine Nebenrolle: Jacob Christensen (l.) und Imad Rondic.
Aktualisiert31.08.2025, 12:59
Der 1. FC Köln befindet sich im Umbruch. Zehn neue Spieler wurden seit dem Bundesliga-Aufstieg verpflichtet, genauso viele Profis verließen die Geißböcke in der aktuellen Transferphase. Und jetzt kommt noch ein Abgang dazu.
FC-Trainer Lukas Kwasniok hatte zuletzt über den zu großen Kader geklagt und als Konsequenz daraus drei Profis aussortiert. Es traf Leart Pacarada, der mittlerweile im 1. FC Heidenheim einen anderen Bundesligisten als Arbeitgeber gefunden hat. Außerdem den erst im Winter verpflichteten Imad Rondic und Jacob Christensen, der nach einem Kreuzbandriss den Anschluss verpasst hat.
Jakob Christensen absolviert Medizincheck bei Molde FK
Doch für Christensen endet jetzt die FC-(Leidens)zeit. Der dänische Mittelfeldspieler, der im Sommer 2023 ablösefrei aus Nordsjaelland nach Müngersdorf gewechselt war, steht unmittelbar vor seinem Abschied aus Köln.
Der Sechser, der beim FC auf sieben Einsätze in der Bundesliga (in der Abstiegssaison 23/24) und einen im DFB-Pokal kommt, wird nach Informationen der norwegischen Tageszeitung „Nettavisen“ zu Molde FK wechseln. Demnach hat der Klub bereits Einigkeit mit dem 24-Jährigen erzielt.
Christensen reist am Sonntag (31. August 2025) nach Molde, um den obligatorischen Medizincheck zu absolvieren. Dort soll er Markus Kaasa ersetzen, der seinerseits vor einem Wechsel nach Dänemark zu Aalborg steht. In Köln kam er nach seinem Kreuzbandriss im Juli 2024 gar nicht mehr zum Einsatz, ein Wechsel wäre für ihn ein notwendiger Neuanfang.
Christensen wäre gerne in seine dänische Heimat gewechselt, doch auf seiner Position hat zuletzt nur noch Top-Team FC Kopenhagen Bedarf gesehen. Die Kopenhagener hatten allerdings kein Interesse am Kölner. Lyngby BK aus der zweiten dänischen Liga hatte ebenfalls Interesse bekundet und in Coach Morten Karlsen im Poker um Christensen ein Ass im Ärmel. Denn dessen ehemaliger Trainer aus der Jugend von Nordsjaelland steht bei Lyngby an der Seitenlinie.
Doch der Klub konnte sich Christensen nicht leisten, zudem sieht dich der Mittelfeldspieler auch nicht in der dänischen 2. Liga. Nun der Schritt nach Norwegen. Molde ist aktuell Neunter in der Liga, hat allerdings lediglich sechs Punkte Rückstand auf Tromsö und Platz vier, der zur Conference-League-Quali berechtigt.