Wenige Tage nach Leih-Wechsel FC-Talent Castrop bekommt kuriosen Spitznamen in Nürnberg

Jens Castrop im Training des 1. FC Köln

Jens Castrop (hier im am 24. November 2021) hat den 1. FC Köln leihweise Richtung Nürnberg verlassen.

Jens Castrop vom 1. FC Köln hat sich leihweise dem Zweitligisten 1. FC Nürnberg angeschlossen. Beim „Club“ haben seine Mitspieler schon nach wenigen Tagen einen kuriosen Spitznamen für den Mittelfeldspieler.

Obwohl er erst ein paar Tage bei seinem neuen Verein ist, hat sich Jens Castrop (18) schon den Respekt beim 1. FC Nürnberg erarbeitet. Das FC-Talent, das für 18 Monate an den Zweitligisten verliehen wurde, wird von seinen neuen Mitspielern bereits ehrfürchtig „Arturo“ gerufen.

In Anlehnung an das chilenische „Kampfschwein“ Arturo Vidal (34/Inter Mailand). „Es geht bei mir schon in die Richtung“, zeigte sich Castrop stolz über den natürlich etwas schmeichelhaften Vergleich mit dem ehemaligen Abräumer des FC Bayern München.

Aggressiv, kampflustig und ehrgeizig – so nimmt „Club“-Trainer Robert Klauß (37) seine neue Nummer 17 wahr. „Ich kann einfach nicht verlieren, nicht mal im Training. Das nervt mich dann den ganzen Tag“, sagte Castrop nach seinem Einstand beim derzeitigen Tabellen-Fünften der 2. Bundesliga.

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Im Testspiel gegen den Drittligisten Hallescher FC (5:1) konnte der Mittelfeldspieler erstmals sein Können unter Beweis stellen. Klauß war nach dem deutlichen Erfolg zufrieden mit seinem Neuzugang. Castrop spiele „immer mit einer gewissen Leidenschaft und Aggressivität, er ist dynamisch, fleißig, versteckt sich nicht“, sagte der Nürnberger Coach, der großes Potenzial im deutschen U-Nationalspieler sieht.

Jens Castrop soll beim 1. FC Nürnberg Spielpraxis sammeln

Das tun die FC-Verantwortlichen auch. Am Geißbockheim sind sie nach wie vor uneingeschränkt überzeugt von Castrops Fähigkeiten. Weil es aktuell im Mittelfeld des 1. FC Köln aber kein Vorbeikommen an den arrivierten Kräften gibt, soll Castrop in Nürnberg Spielzeit und Erfahrung auf höchstem Niveau sammeln.

Wenn sich der gebürtige Düsseldorfer mit südkoreanischen Wurzeln dann dort das nötige Rüstzeug für die Bundesliga geholt hat, soll er im zweiten Anlauf beim FC durchstarten. „Dass hier junge Spieler auf ihre Einsatzzeit kommen, war einer der Aspekte, warum ich zum Club gewechselt bin. Ich glaube, dass das sehr gut werden kann“, erhofft sich nicht nur Castrop einen Mehrwert von der Leihe.

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