„In intensiven Vorbereitungen“ FC-Spürnase Cerny mit klarem Anforderungsprofil für den Sommer

Harald Cerny 2015 als U14-Trainer

Harald Cerny (Mitte) im Juli 2015 als U14-Trainer des FC Bayern München.

Harald Cerny ist Scout für den 1. FC Köln in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz. Der Ex-Profi gibt nun Einblicke, wie er potenzielle Neuzugänge für den FC sucht und findet.

Er ist Kölns „Trüffelschwein“ im Süden Deutschlands, in Österreich sowie in der Schweiz: Harald Cerny (48) ist Teil des Profi-Scoutingteams beim FC und lotste im Sommer unter anderem Juwel Dejan Ljubicic (24) ablösefrei ans Geißbockheim.

„Wir sind froh, dass wir als Team im letzten Jahr viele Entscheidungen getroffen haben, die nicht ganz so schlecht waren, und freuen uns jetzt über die daraus resultierende gute Hinrunde“, sagte der Österreicher in seiner Heimat gegenüber „ligaportal.at“.

Der Ex-Profi (unter anderem FC Bayern München und 1860 München) wurde Ende 2020 von Kumpel Horst Heldt (52) aufgrund seines „exzellenten Netzwerks“ geholt.  Und obwohl sein Münchner Spezi in Köln längst Geschichte ist, fühlt sich Cerny immer noch wohl beim FC: „Mir macht meine Arbeit beim 1. FC Köln sehr großen Spaß, ich arbeite in einem tollen Team.“

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Harald Cerny hat Leo Greiml für den FC auf dem Radar

Dabei gibt der ehemalige Offensivspieler, der sein Büro in München hat und nur selten am Geißbockheim ist, auch Einblicke über den Auswahlprozess von potenziellen Neuzugängen. Cerny: „Wir versuchen, beim Scouting natürlich alle Bereiche zu berücksichtigen. Je mehr Fakten man über einen Spieler hat, desto bessere Entscheidungen kann man treffen. Da gehört die mentale Komponente natürlich auch mit dazu. Wir achten zum Beispiel sehr darauf, wie sich ein Spieler in gewissen Spielsituationen verhält, versuchen aber auch an Infos zu kommen, wie der Spieler außerhalb des Platzes tickt, was für ein Typ Mensch er ist und ob er zur Mannschaft und zum Verein passt.“

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Einer, der dabei ins Beuteschema passt und längst auf Cernys Radar ist, ist Rapid-Youngster Leo Greiml (20). Der Innenverteidiger, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, erholt sich gerade von einem Kreuzbandriss, könnte aber für den Sommer Thema am Geißbockheim werden.

Denn Cerny sagt: „Wir sind schon in intensiven Vorbereitungen für die nächste Transferperiode.“ Jung, ablösefrei und entwicklungsfähig – das ist der Spielertyp, nach dem Cerny vorrangig Ausschau hält.

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