Am Pfingstwochenende gab es rund um den 1. FC Köln einige erste Entscheidungen, was den Kader für die neue Saison angeht. Eine Meldung aus Spanien sorgt dabei für eine Überraschung.
FC-Gerüchte aus SpanienDarum geht es wirklich im Poker um Cenk Özkacar

Der 1. FC Köln hat die Planungen für die neue Saison mit Volldampf gestartet. Schon bei seinem Abschied hatte Florian Kainz (beendet Karriere) angekündigt: „Es wird im Sommer einiges passieren.“
Am Pfingstmontag (25. Mai 2026) ging es dann munter los nach der Kainz-Prognose. Zunächst wurde bekannt, dass Köln Felipe Chávez zurück zum FC Bayern München schicken wird. EXPRESS.de berichtete dann davon, dass Tom Krauß einen neuen Vertrag beim FC bis 2029 unterschrieben hat. Für ihn müssen nach der Leihgebühr in Höhe von 500.000 Euro weitere 3,5 Millionen Euro an Mainz bezahlt werden.
Cenk Özkacar hat in Valencia einen Vertrag bis 2028 mit Spitzengehalt
Dann schwappte aus Spanien eine überraschende Meldung Richtung Köln. Das spanische Medium „Tribuna Deportiva“ schrieb auf der Plattform X: „Der 1. FC Köln wird die Kaufoption von zwei Millionen Euro für Cenk Özkacar nicht ausüben. Der türkische Innenverteidiger weiß bereits, dass er nicht im deutschen Verein bleiben wird. Die Idee des FC Valencia ist, ihn vor dem Trainingslager abzugeben.“
EXPRESS.de weiß, dass die Meldung so nicht genau stimmt, denn aktuell laufen noch Gespräche zwischen allen Parteien. Die Nachricht kann in die Kategorie „Poker“ einsortiert werden! Ein Knackpunkt ist nämlich das sehr hohe Gehalt von Özkacar beim FC Valencia, wo er noch einen Vertrag bis 2028 hat. Köln würde den Verteidiger demnach gerne weiter behalten, aber nicht um jeden Preis.
Der 25 Jahre alte Innenverteidiger hatte seit Ende März alle Spiele nahezu komplett durchgespielt. Nur gegen Heidenheim kam er kurz vor Schluss runter. Da man beim FC mit den Auftritten zufrieden war, gingen viele davon aus, dass die Kaufoption gezogen wird. Doch jetzt sind die Verhandlungen offenbar gehörig ins Stocken geraten.
Özkacar war im vergangenen Sommer auf Leihbasis von Valencia gekommen. Mit zwei Millionen Euro wäre er dank Kaufoption kein teurer Zugang. Aus dem FC-Umfeld hörte man zuletzt sogar Gerüchte, dass Cenk fest verpflichtet wird, um ihn dann teurer zu verkaufen. Sein Marktwert liegt bei gut drei Millionen Euro und mehr. Aufgrund seiner starken Auftritte hat er durchaus einen Markt mit zahlreichen Interessenten. Valencia hat jetzt auch den Plan, den Profi zu verkaufen. Man würde von anderen Interessenten deutlich mehr als die zwei Millionen Euro vom FC bekommen.
Sollte sich Köln in den Verhandlungen mit Cenk und Valencia nicht einigen können, muss für die Verteidigung ein anderer Linksfuß her. Privat hat der Spieler immer wieder betont, wie wohl er sich mit Partnerin Hira in Köln fühlt. Vielleicht macht er ein paar Einschnitte bei seinem Gehalt, um den Wohlfühlfaktor zu behalten.

