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Tinte ist trockenVertrag bis 2029: FC zahlt 3,5 Millionen für Profi

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Der 1. FC Köln konnte nach dem geschafften Klassenerhalt eine Personalie festzurren! Ein Mittelfeldspieler erhält einen neuen Vertrag und der FC muss rund 3,5 Millionen Euro an einen Bundesligakonkurrenten zahlen.

Ob Mainz 05 mit dieser Personalrochade glücklich wird? Eric Martel (24) wechselt nach der Saison ablösefrei vom 1. FC Köln zum Ligakonkurrenten. Quasi im Gegenzug macht der FC die Verpflichtung von Tom Krauß (24) fix!

Nach Informationen von EXPRESS.de ist die Tinte unter dem neuen Vertrag getrocknet, in den nächsten Tagen soll der Deal offiziell bestätigt werden. Der FC hatte schon 500.000 Euro Leihgebühr an Mainz gezahlt, wo Krauß noch einen Vertrag bis 2027 hatte. Jetzt werden weitere 3,5 Millionen Euro Ablöse fällig. Denn nach dem Klassenerhalt und 15 Einsätzen waren alle Bedingungen für den neuen Vertrag von Krauß in Köln erfüllt. Er hat jetzt ein Arbeitspapier am Geißbockheim bis 2029 unterschrieben. Die Kaderplanungen nehmen damit Konturen an.

Tom Krauß erhält in Köln einen Vertrag bis 2029

Als Krauß vor der Saison aus Mainz kam, sagte 05er-Sportdirektor Niko Bungert (39):  „Tom kam mit dem Wunsch auf uns zu, nach Köln wechseln zu dürfen. Ihm ist es wichtig, dass er nach den beiden Leihen der vergangenen Saison eine sportliche Heimat findet und zur Ruhe kommen kann – hierfür sind mit diesem Leihvertrag mit Kaufoption gute Voraussetzungen geschaffen worden.“

Diese Kaufoption hat der FC jetzt gezogen! Die Tinte unter den Verträgen ist schon getrocknet. Und Krauß ist mehr als happy. Denn er hat in Köln nicht nur sportlich, sondern auch privat sein Glück gefunden. Zuletzt sprach er im Interview mit EXPRESS.de über die frische Beziehung mit Reality-TV-Star Vanessa Mariposa: „In den Spielen am Anfang des Jahres hat man, glaube ich, gesehen, wie sehr mich das beflügeln kann. Sie wünscht sich auch für mich, dass ich in Köln bleibe, weil sie weiß, wie wohl ich mich hier fühle. Daher wäre es für uns beide das Größte, wenn ich hier am Ende der Saison meinen Vertrag unterschreibe.“

Sportlich war der Start beim FC für Krauß nicht einfach, wie er erklärte: „Weil ich überall gespielt habe, außer auf meiner besten Position. Ich bin als Sechser hergekommen, wurde zum Start aber als Allrounder eingesetzt. Da war es schwer, den Fans zu zeigen, was für ein Spielertyp ich bin und wofür ich stehe. Mit dem Spiel in Bremen kam in meinen Augen die Wende, da durfte ich dann auf meiner Position ran. In der Folge haben dann auch die Leistungen gepasst und ich konnte der Mannschaft helfen. Was nicht heißt, dass ich nicht auch selbstkritisch bin. Ich weiß, dass auch Spiele dabei waren, die nicht gut waren. Aber insgesamt finde ich, dass ich im Winter ins Rollen gekommen bin. Das hat sicher auch mit meiner Freundin zu tun, die ich in dieser Zeit kennengelernt habe.“

Trotz einer schmerzhaften Knieverletzung biss er sich im Saisonfinale durch und konnte von René Wagner (37) weiter eingesetzt werden. Im letzten Saisonspiel beim FC Bayern wurde er dann geschont.

Krauß sagte über den neuen FC-Trainer: „Er bringt eine gewisse Lockerheit rein und hat gleichzeitig aber auch sehr gute Ideen, wie wir den Gegner schlagen können. Es fühlt sich nicht an, als ob es seine erste Station als Cheftrainer ist. Wir arbeiten akribisch und wollen Sachen verbessern.“

In der neuen Saison wird man dann genau draufschauen: Wie präsentiert sich Martel in Mainz auf der Sechs und was liefert Krauß beim FC auf der Position ab?

Training im Franz-Kremer-Stadion: René Wagner mit Felipe Chavez.
Erste Kader-Entscheidung
Leihspieler wird beim FC aussortiert