Der 1. FC Köln hat das letzte Saisonspiel mit 1:5 beim FC Bayern verloren. Hier gibt es die FC-Stimmen im Überblick.
FC-Fazit nach Bayern-Klatsche„Gibt nicht viel, das für unser Spiel spricht“
Nichts zu holen für den 1. FC Köln! Am 34. Spieltag war René Wagner mit seiner Mannschaft beim FC Bayern zu Gast – am Ende gab es eine 1:5-Klatsche.
Es war gleichzeitig die höchste Saisonniederlage für die Kölner. Harry Kane überragte mit einem Dreierpack (10. Minute/14./71.), die beiden anderen Bayern-Tore erzielten Tom Bischof (23.) und Nicolas Jackson (84.). Said El Mala traf für den FC zum zwischenzeitlichen 1:2-Anschluss (18.).
René Wagner: „Das müssen die Jungs einfach lernen“
Am Ende landete der FC in der Abschlusstabelle mit nur 32 Punkten auf Rang 14. Nur Werder Bremen, der VfL Wolfsburg, der 1. FC Heidenheim und der FC St. Pauli landeten noch hinter dem FC. Hier gibt es die FC-Stimmen nach dem Spiel in München:
FC-Profi Florian Kainz (33): „So wollte ich mich nicht verabschieden. Ich gratuliere den Bayern nochmal, sie haben eine überragende Saison gespielt. Kann man nur gratulieren zu der Saison. Echt bemerkenswert, wie sie spielen, wie sie die ganze Saison durchgezogen haben. Trotzdem war es für mich persönlich und für uns als 1. FC Köln, die Saison so zu beenden, nicht cool.“
Kölns Stürmer Marius Bülter (33): „Sie sind auf jeden Fall zu stark für uns, das hat man heute gesehen. Vor allem in den ersten 20 Minuten hatten wir große Probleme. Die Viertelstunde vor der Pause und die 20 Minuten nach der Pause haben wir ein bisschen besser gespielt, aber vielleicht auch, weil die Bayern nicht mehr voll durchgezogen haben. Wenn man 1:5 verliert, dann gibt es nicht viel, das für unser Spiel spricht.“
FC-Verteidiger Joel Schmied (27): „Das Gefühl wäre ein bisschen besser gewesen, wenn wir die letzten beiden Spiele auch ein bisschen besser gestaltet hätten. Speziell Heidenheim. Heute gegen Bayern, das ist einfach eine andere Liga. Das muss man ganz klar so sagen. Aber nichtsdestotrotz wir haben unser Saisonziel erreicht: die Klasse gehalten. Ich glaube, mit jeder Saison, in der du mit Köln in der ersten Bundesliga spielen kannst, kannst du dann auch ehrgeiziger werden und ich glaube auch, dass wir uns extrem entwickelt haben, auch während der Saison. Und wir haben natürlich auch wieder nächstes Jahr die Ambition, uns noch zu verbessern und wieder die Klasse zu halten und uns zu stabilisieren.“
FC-Trainer René Wagner (37) über ...
... die 1:5-Niederlage in München: „Die ersten 20 Minuten haben sich ein bisschen angefühlt, wie so ein Spiel in München leider angehen kann. Wir haben es nicht geschafft, gegen den Ball auch Mut zu entwickeln. Das erste Tor ist zu einfach, das müssen wir besser verteidigen. Und dann der Freistoß, den muss ich mir nochmal anschauen. Ich glaube, mit dem 2:1 kriegen wir ein bisschen Mut. Wir merken dann so zehn Minuten vor Ende der ersten Halbzeit, dass wir auch Fußball spielen können. Wir kommen aus der Halbzeit und stellen um. Die Jungs haben dann nochmal mit vollem Mut versucht, nach vorne zu spielen, haben versucht, Bälle zu gewinnen und es auch geschafft in der zweiten Halbzeit. Und dann ist halt die Qualität von München an so einem Tag unfassbar. Und ja, da kommt ein 5:1 zustande.“
... die Erkenntnisse des Spiels: „Also das 1:0 müssen wir besser verteidigen, ist klar. Beim Freistoß habe ich jetzt nicht gesehen, was da passiert ist, aber wir müssen daran arbeiten, dass wir mit Mut in Spiele gehen. Und ich finde, die ersten 20 Minuten haben wir das nicht getan. Das müssen wir uns vorwerfen lassen. Da waren wir einfach nicht aktiv genug gegen den Ball und haben es dann aber mit der Dauer der ersten Halbzeit geschafft, auch ein bisschen mutiger zu sein. Und ich glaube, dass die Jungs einfach lernen müssen, dass wir gegen Top-Mannschaften auch in der Lage sind, mitzuspielen. Und die Münchner sind nun mal die beste Mannschaft in Deutschland. Das hat man in vielen, vielen Phasen heute gesehen. Da passt ganz, ganz viel. Und trotzdem können wir herfahren, wie vor allen Dingen in der zweiten Halbzeit, und auch mitspielen. Und das müssen die Jungs einfach lernen und müssen von Anfang an, von Minute eins, diese Gier auch auf den Ball ein bisschen bekommen.“
Kölns Torwart Marvin Schwäbe (31): „Wir haben unser Minimalziel erreicht, zwei Spieltage vor Schluss. Wir mussten vom ersten bis zum letzten Spieltag fighten, das war uns klar und war uns bewusst. Es war mit Abstand keine einfache Saison. Wir hatten die eine oder andere Situation und Perioden, in denen wir natürlich schon hart kämpfen mussten. Am Ende haben wir es geschafft und das ist das, was erstmal zählt.“

