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Nach Cenk-AusFC trifft Entscheidung bei Lund

Linksverteidiger Kristoffer Lund im Trikot des 1. FC Köln

Copyright: Herbert Bucco

Verlässt den 1. FC Köln im Sommer: Linksverteidiger Kristoffer Lund

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Kristoffer Lund konnte die Verantwortlichen am Geißbockheim letztlich nicht vollends überzeugen. Für die linke Abwehrseite sucht der FC jetzt mindestens nach einer frischen Kraft.

Der 1. FC Köln hat die nächste Personal-Entscheidung für die kommende Saison getroffen.

Die Kaufoption für Kristoffer Lund, die zwischen zwei und drei Millionen Euro gelegen hätte, wird nicht gezogen. Der Linksverteidiger wird damit vorerst zurück zum italienischen Zweitligisten FC Palermo kehren.

FC braucht mindestens einen neuen Linksverteidiger

Es ist längst keine Überraschung mehr, der gebürtige Däne konnte in seiner Premieren-Saison in der Bundesliga nicht vollends überzeugen. Der Linksfuß brachte zwar ein enormes Tempo mit, das ihn in einigen Situationen gerettet hat, doch einige grobe individuelle Fehler brachten ihn letztendlich um eine langfristige Zukunft am Geißbockheim.

Lund leistete sich (zu) viele Aussetzer, sein Stellungsspiel ließ ebenfalls zu wünschen übrig. Nach vorne machte er zwar zuweilen Dampf über seine Seite, doch die Flanken waren allesamt zu unsauber und zu ungenau.

Unter dem Strich sprang ein magerer Assist gegen Union Berlin heraus, der Kurzpass auf El Mala gegen Bremen kann nicht als solcher gewertet werden. Kessler und Co. sind daher zu der Überzeugung gekommen, dass es einen Neustart auf dieser Position braucht.

Nach dem beschlossenen Abgang braucht der FC nun einen, wenn nicht sogar zwei neue Linksverteidiger. Alessio Castro-Montes kann die Position zwar spielen, blieb in seiner Premieren-Saison aber auch vieles schuldig.

Als mögliche Alternative hat der FC Hennes Behrens ins Auge gefasst. Der 21-Jährige war vergangene Saison von Hoffenheim an den Absteiger Heidenheim ausgeliehen. Nach dem Heidenheim-Abstieg kehrt Behrens erst einmal in den Kraichgau zurück, dort hat man aber wohl trotz seiner guten Leihe keine Verwendung für den gebürtigen Frankfurter.

Thomas Kessler macht indes weiter Nägel mit Köpfen und treibt den Umbruch weiter eifrig voran. Zuvor hatte der Klub bekannt gegeben, dass man die Kaufoption bei Cenk Özkacar nicht ziehen wird. „Wir haben Cenk Özkacar mitgeteilt, dass wir die Option nicht ziehen, sagte Kessler.

Gemeinsam mit Trainer René Wagner hatte sich Kessler bei einem Videocall von dem 25-jährigen Innenverteidiger verabschiedet. Damit stehen mit Florian Kainz, Dominique Heintz, Luca Kilian, Eric Martel, Cenk und Lund bereits sechs fixe Abgänge fest.

Der Umbruch im Sommer dürfte also ähnlich groß ausfallen wie vor der vergangenen Saison.

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