Am Dienstag rollten beim 1. FC Köln schon die Bagger, obwohl die Saison noch nicht zu Ende gespielt ist.
Beim FC rollen schon die BaggerKölner Vorbereitung auf Bayern fällt speziell aus

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Der 1. FC Köln ist schon gerettet, doch die Planungen für die neue Saison können noch nicht mit Volldampf angegangen werden. Schließlich herrscht bei der wichtigsten Personalie noch keine Klarheit: Wer ist in der kommenden Saison Trainer?
René Wagner (37) war Plan A, doch nach dem 1:3 gegen Heidenheim wackelt der gewaltig. Das Spiel beim FC Bayer München (Samstag, 16. Mai 2026, 15.30 Uhr, Sky und Liveticker auf EXPRESS.de) wird für den Coach nun wohl alles entscheidend sein. Kann sich sein Team entsprechend präsentieren?
Trainingsrasen beim FC wird umgepflügt
Die Vorbereitung auf das letzte Saisonspiel verläuft jedenfalls etwas anders, als vor den anderen Spielen. Am Dienstag und Mittwoch stehen für die Profis in Kleingruppen Leistungsdiagnostiken an.
Eine Kleingruppe trainierte mit Wagner im Franz-Kremer-Stadion: Maina, Kainz, Schwäbe, Lund, Bülter, Özkacar, Sebulonsen, Schmied standen auf dem Platz, während die anderen Kollegen bei der Diagnostik weilten.
Anhand der ermittelten Werte gewinnt das Trainerteam wertvolle Erkenntnisse zum Zustand der Mannschaft. Danach können auch individuelle Trainingspläne für die Sommerpause erstellt werden. Bei der Diagnostik zu Beginn der neuen Saison, werden die Werte dann auch abgeglichen.
Zudem rollen beim FC schon vor dem Ende der Spielzeit die Bagger! Auf Trainingsplatz 1 wird der Rasen von Grund auf überarbeitet. Dafür wurde der Parkplatz vor dem Geißbockheim teilweise gesperrt. Hier liegen große Erd- und Sandhaufen. Das Material wird mit Spezialfahrzeugen auf Platz 1 aufgetragen.
Zum Trainingsstart im Hochsommer soll der Untergrund dann wieder in einem perfekten Zustand sein. Am Donnerstag findet eine geheime Einheit im Franz-Kremer-Stadion statt. Am Freitag wird ab 13 Uhr öffentlich trainiert, bevor die Abfahrt Richtung München erfolgt.
Nach der Partie wird die gesamte Saison dann von Sportgeschäftsführer Thomas Kessler und seinen Mitstreitern in Ruhe analysiert. „Dann kommt auch die Trainerthematik auf den Tisch“, so Kessler. Auch wenn sein Wunsch bisher Wagner hieß – der Sportchef sondiert auch den Trainermarkt.
