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„Das ist typisch Köln“FC-Auftritt sorgt bei Sky für Verstimmung

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Das war nichts: Der 1. FC Köln hat sich mit dem schwachen Spiel gegen den 1. FC Heidenheim eine ungemütliche Woche eingebrockt.

Von wegen entspannter Saison-Ausklang beim 1. FC Köln: Der Klassenerhalt stand schon vor dem vorletzten FC-Auftritt der Bundesliga-Spielzeit fest, doch die Stimmung am Geißbockheim fühlt sich ganz und gar nicht nach Erreichen des Saisonziels an.

Die Leistung beim 1:3 gegen den 1. FC Heidenheim am Sonntag (10. Mai 2026) sorgte bei vielen Fans für großen Frust, der Verbleib von Interimstrainer René Wagner (37) über die Saison hinaus wird immer kritischer betrachtet.

Trainerfrage beim FC weiter ungeklärt

Auch in der Sky-Show „Glanzparade“ warfen Moderator Thomas Wagner (54) und Kommentator Wolff Fuss (49) am Tag nach dem Spiel einen nicht allzu positiven Blick auf den Kölner Auftritt gegen das bisherige Schlusslicht.

Wagner attestierte dem FC als Aufsteiger eine „ordentliche Saison“, gab aber auch zu bedenken: „Das gestern war schon ziemlich bitter.“ Dem FC sei es zum zweiten Mal binnen weniger Jahre passiert, „dass sie so in den Abstiegskampf eingreifen“.

Er spielte damit auf die 1:6-Klatsche an, die der FC am letzten Spieltag der Saison 2019/2020 bei Werder Bremen kassiert hatte. Der SVW sprang durch den Sieg und die parallele Niederlage von Fortuna Düsseldorf noch auf den Relegationsrang und hielt am Ende die Klasse. 

Der FC müsse sich „nach so einer Nicht-Leistung in der zweiten Hälfte ein bisschen Gedanken machen“, gab Wagner zu bedenken. Genau so sah es auch Fuss, dessen Herz privat sogar für die Kölner schlägt. Entsprechend unzufrieden war auch er mit den Eindrücken vom Sonntag.

Bei Sky sprechen Thomas Wagner und Wolff Fuss.

Copyright: Screenshot Sky

Thomas Wagner (l.) und Wolff Fuss am 11. Mai 2026 in der Sky-Show „Glanzparade“.

„Das ist ein Stück weit typisch Köln. Es hat sich der Druck der letzten Wochen aufgelöst, alle mit dem Kölschglas in der Hand – und so wurde dann auch gespielt“, fasste Fuss die 90 Minuten trocken zusammen.

Der dabei entstandene Eindruck ärgerte Thomas Wagner aber nicht nur wegen der brisanten Tabellenlage im Keller, sondern auch mit Blick auf die Konstellation beim FC: „Für meine Begriffe ein bisschen zu viel Folklore, denn es geht schon um einiges: Es geht darum, macht der Trainer weiter? Es ging dann um eine Verabschiedung von Spielern nach dem Spiel.“

Die Trainer-Entscheidung rund um René Wagner wurde wegen der schlechten Stimmung erst mal auf die lange Bank geschoben, nachdem der Coach vor Anpfiff noch zuversichtlich aufgetreten war. Zumindest in den Umfragen von EXPRESS.de sprechen sich die Fans mehrheitlich für einen Neuanfang mit einem anderen Trainer aus.

Der 34. Spieltag beim FC Bayern ist für Köln daher nicht nur zum lockeren Ausrollen da. Die Mannschaft steht eine Woche nach der desolaten Vorstellung gegen den Tabellenletzten in der Pflicht, muss jetzt beim Deutschen Meister für den Verbleib ihres Trainers spielen.

Zweikampf zwischen Linton Maina (Köln) und Niklas Dorsch sowie Patrick Mainka (Heidenheim).

Fatale Signale

So verspielt der 1. FC Köln sehr viel Kredit