Nach und nach nominieren die Teilnehmer bei der WM 2026 ihre Kader. Bittere Enttäuschungen für nicht berücksichtigte Spieler sind dabei unvermeidbar. Einen ersten Bundesliga-Profi hat es schon erwischt.
„Völlig am Boden zerstört“Bundesliga-Profi für die WM 2026 gestrichen
Durch die Playoff-Teilnahme zählte Schweden zu den letzten Nationen, die sich ein Ticket für die WM 2026 gesichert haben. Bei der Kader-Verkündung für die Endrunde sind die Skandinavier aber ganz vorne dabei.
Nationalcoach Graham Potter hat sein Aufgebot für die Weltmeisterschaft bereits am Dienstag (12. Mai 2026) veröffentlicht – an exakt dem Tag, für den ursprünglich auch die deutsche Auswahl ihre Kader-Verkündung geplant hatte. Nun nimmt sich Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) aber noch einmal Bedenkzeit bis zum 21. Mai.
Vier Bundesliga-Profis im schwedischen WM-Aufgebot
Während die deutschen WM-Kandidaten noch eine Woche lang zittern müssen, haben Schwedens Fußballer inzwischen Gewissheit, im Positiven wie Negativen. Einer der Leidtragenden ist Mittelfeldspieler Hugo Larsson (21). Für das Mittelfeld-Talent von Eintracht Frankfurt ist im Aufgebot kein Platz.
Für den jungen Profi ist das eine riesige Enttäuschung. „Er erhielt einen Anruf, dass er nicht dabei ist, und Hugo ist völlig am Boden zerstört“, zitierte das Portal „Fotbollskanalen“ eine Person aus dem direkten Umfeld des hoch veranlagten Mittelfeldspielers. Der sei von Potter vorab über sein Fehlen im Aufgebot informiert worden.
Obwohl Larsson seit seinem ersten Einsatz im Januar 2023 bereits zwölfmal für sein Land auflief, wird er das große Turnier nur als Zuschauer erleben. Das berichtet „Transfermarkt“.
Bei den Playoff-Spielen gegen die Ukraine und Polen war Larsson noch Teil des Teams, saß in beiden Duellen aber 90 Minuten auf der Bank. Zuvor war er knapp drei Jahre lang nur bei Verletzungen nicht Teil des Kaders.

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Hugo Larsson war im März 2026 noch Teil des schwedischen Kaders.
Rein vom Marktwert (32 Millionen Euro) zählt der international umworbene Frankfurter zu den teuersten schwedischen Spielern überhaupt. Doch das Formtief mit wechselhaften Leistungen bei der Eintracht gab letztlich den Ausschlag gegen eine Nominierung.
Nachdem er im Sommer 2023 für 9 Millionen Euro von Malmö FF kam, startete Larsson bei der Eintracht furios durch. Sein Talent machte Top-Klubs wie Liverpool, Man City und Real Madrid auf ihn aufmerksam. Ein Wechsel im letzten Sommer kam jedoch nicht zustande. Die Hoffnung war, dass sein Preis noch weiter steigen würde.
Doch die aktuelle Spielzeit verläuft für Larsson und das gesamte SGE-Team nicht wie geplant. Eine Transfersumme im Bereich von 50 bis 60 Millionen Euro scheint damit vom Tisch. Larsson ist zwar Stammkraft auf der Sechs, überzeugt aber wie die meisten Kollegen nur unregelmäßig.
Ins finale Aufgebot der Schweden schafften es aber auch mehrere Bundesliga-Profis: Eric Smith (29/St. Pauli), Daniel Svensson (24/Dortmund), Mattias Svanberg (27/Wolfsburg) und Zweitliga-Stürmer Alexander Bernhardsson (27/Kiel) werden ihr Land bei der Weltmeisterschaft vertreten. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
