„Euch kriegen wir! Euch überholen wir!“ Deswegen droht Frankfurt-Boss Fischer dem 1. FC Köln

Peter Fischer singt gemeinsam mit den Frankfurt Fans.

Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer, hier beim Super-Cup-Spiel gegen Real Madrid am 10. August 2022.

Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer fand auf der Mitglieder-Versammlung am Montag (27. September 2022) deutliche Worte und kündigte an, dass man den 1. FC Köln bei der Mitglieder-Zahl überholen wolle. 

Eintracht Frankfurts neuer und alter Präsident Peter Fischer (66) ist in der Vergangenheit öfter mit provokanten Aussagen aufgefallen. Vor dem Bundesliga-Auftakt gegen den FC Bayern München am 4. August 2022 tönte Fischer beispielsweise: „Who the fuck is Mané?“

Auch wenn seine Aussage eher witzig gemeint war, kam die Quittung prompt. Die Bayern gewannen das Spiel 6:1 – und unter den Torschützen war auch ein gewisser Sadio Mané (30). 

Auf der Mitglieder-Versammlung der Frankfurter am Montagabend (26. September) wurde der Unternehmer in seine achte Amtszeit gewählt. Einen Seitenhieb gegen den 1. FC Köln konnte sich der 66-Jährige dabei nicht verkneifen.

Peter Fischer: „Euch kriegen wir! Euch überholen wir!“

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Vor rund 800 Mitgliedern hielt Fischer seine Rede und kam dabei auch auf das Thema der Mitglieder-Anzahl zu sprechen. Innerhalb von etwa drei Monaten hatte die Eintracht mehr als 5.000 neue Mitglieder gewinnen können.

Damit liegen die Frankfurter im bundesweiten Vergleich mit 115.000 Anhängerinnen und Anhängern auf dem fünften Rang. Nur knapp hinter dem 1. FC Köln. Der FC hatte auf seiner Mitglieder-Versammlung am 20. September verkündet, dass mittlerweile mehr als 123.000 Mitglieder registriert seien.

Und deswegen sagte Fischer dem FC den Kampf an. „Euch kriegen wir! Euch überholen wir!“ kündigte der Frankfurt-Präsident vor den Mitgliedern in der Halle an. 

1. FC Köln: Mitglieder-Zahl zum Vorjahr gesteigert

In den vergangenen Jahren konnte der 1. FC Köln jedoch auch seine Mitglieder-Zahl stetig nach oben treiben. Im zurückliegenden Jahr gab es einen Zuwachs von etwa 9.000 Mitgliedern.

Damit hat der FC also vorerst einen kleinen Vorsprung vor Eintracht Frankfurt und den Ansagen des Präsidenten. Trotzdem ist der FC in diesen finanziell schwierigen Zeiten auf die Einnahmen durch die Mitglieder angewiesen.

Jährlich nehmen die Geißböcke durch die Beiträge einen mittleren einstelligen Millionen-Betrag ein. Dringend benötigtes Geld, wie die Finanz-Kennzahlen zeigten, die Philipp Türoff (46) auf der Mitglieder-Versammlung präsentiert hatte. 

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