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Es geht um einen Handelfmeter DFB gibt Fehlentscheidung gegen den 1. FC Köln zu

Stefefn Baumgart im Gespräch mit Schiedsrichter Benjamin Cortus.

Schiedsrichter Benjamin Cortus spricht nach seinem Fehler am 11. September mit Kölns Trainer Steffen Baumgart.

Der DFB zeigt sich ungewohnt selbstkritisch und gibt vier Fehlentscheidungen bei Handspiel-Entscheidungen zu. Eine davon betrifft auch den 1. FC Köln.

Fehlentscheidungen gehören auch fünf Jahre nach der Einführung des VAR weiter zum deutschen Fußball. Vier aktuelle Fälle beschäftigen derzeit den DFB.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat vier Fehlentscheidungen seiner Schiedsrichter an den vergangenen beiden Spieltagen der Bundesliga im Zusammenhang mit Handspielen eingeräumt.

Der DFB will „berechenbar“ sein

„Wir haben die Situationen analysiert und werden die Ergebnisse vor dem nächsten Spieltag auch noch mal mit den Schiedsrichtern besprechen“, sagte Peter Sippel, Sportlicher Leiter Bundesliga: „Ziel muss es bleiben, eine möglichst einheitliche Regelauslegung zu erreichen, um für Klubs, Fans und vor allem auch für Spieler berechenbar zu sein.“

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Betroffen waren die Begegnungen zwischen Borussia Dortmund und der TSG Hoffenheim, Werder Bremen gegen den FC Augsburg, Hertha BSC gegen Bayer Leverkusen und 1. FC Köln gegen Union Berlin.

Schiedsrichter Benjamin Cortus hatte einen sehr umstrittenen Handelfmeter gegen den 1. FC Köln gepfiffen. Ein Fehler, wie der DFB jetzt selbst zugibt. Ein Fehler, der aber keine Konsequenzen hatte, weil Keeper Marvin Schwäbe den Elfmeter von Jordan Siebatcheu parierte. Kölns Trainer Steffen Baumgart hatte gegen die Entscheidung vorher vergeblich protestiert.

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Zum Spiel des 1. FC Köln nimmt der DFB ausführlich Stellung:

Sippel erläutert: „Drei Spieler springen nach einem Eckstoß zum Ball und verpassen ihn. Einem Abwehrspieler wird nun von hinten der Ball an den linken Arm geköpft. Der Abwehrspieler ist noch in der Sprungbewegung, mit dem Rücken zum Angreifer und ohne Orientierung zum Ball.“

„Dieser Ablauf ist als natürlicher Bewegungsablauf einzuordnen. Die Armbewegung des Abwehrspielers stellt hier keine unnatürliche Vergrößerung der Körperfläche dar. Auch hier ist die Entscheidung Strafstoß klar und offensichtlich falsch, und der Video-Assistent hätte eingreifen müssen“, führt Sippel auf der Homepage des DFB weiter aus.

Lutz Michael Fröhlich, dem Geschäftsführer Sport und Kommunikation der DFB Schiri GmbH, ist es wichtig, „dass zu getroffenen Entscheidungen Klarheit geschaffen wird, unter Einbeziehung der Meinungen aus dem Schiedsrichterwesen und auch der Expertise von Fußballexperten. Denn Klarheit und ein offener Umgang, zum Beispiel wie hier auch mit Fehlentscheidungen, sind elementar für die Akzeptanz für Schiedsrichter-Entscheidungen.“ (dpa/can)

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