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Nach „brutalstem Auswärtsspiel“ Augsburgs Köln-Schreck outet sich als FC-Fan: „Macht Spaß hier“

Augsburgs Florian Niederlechner trifft gegen Kölns Luca Kilian und Torhüter Marvin Schwäbe zur 1:0 Führung.

Florian Niederlechner erwischte den 1. FC Köln mit dem FC Augsburg am Sonntag (16. Oktober 2022) zunächst eiskalt. Für Punkte reichten seine beiden Torbeteiligungen aber nicht.

Wieder war Florian Niederlechner gegen den 1. FC Köln erfolgreich, wieder sprang für den FC Augsburg dennoch nichts Zählbares heraus. Nach dem Spiel lobte der Stürmer die Kölner in höchsten Tönen.

Zweimal hintereinander konnte Florian Niederlechner (31) den FC mit einem Tor ärgern, doch zum zweiten Mal in Folge wanderten die drei Punkte trotz seines Treffers für den FC Augsburg am Ende auf das Kölner Konto.

Mit fünf Scorerpunkten aus den jüngsten fünf Duellen hat sich der Sturm-Routinier zu einem kleinen FC-Schreck entwickelt, blieb nur einmal ohne Torbeteiligung. Beim 3:2 am Sonntag (16. Oktober 2022) erwischte er das Team von Steffen Baumgart (50) in der Anfangsphase eiskalt. Entsprechend großen Respekt nötigte Niederlechner die anschließende Reaktion der Geißböcke ab.

Florian Niederlechner lobt FC-Auftritt gegen Augsburg

Im DAZN-Interview auf die Augsburger Versäumnisse nach der verspielten 1:0-Pausenführung angesprochen, leitete Niederlechner ein: „Ich muss erst mal ein Kompliment an den Gegner aussprechen, die haben eine super Leistung gezeigt, unter der Woche auch noch Conference-League gespielt.“

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In der weiteren Analyse bemängelt er schließlich, dass sich der FCA vom leidenschaftlich kämpfenden 1. FC Köln den Schneid habe abkaufen lassen. „Ich glaube, dass wir die entschiedenen Zweikämpfe verloren haben, wenn ich sehe, wie das 3:2 zustande gekommen ist. Wenn du sie verlierst, verlierst du hier am Ende das Spiel, und das ist absolut bitter.“

Obwohl der FC die enttäuschenden 90 Europa-Minuten von Belgrad noch in den Knochen hatte, waren konditionelle Nachteile bis zuletzt nicht zu erkennen. Spätestens mit dem Blitz-Ausgleich nach Wiederbeginn durch Steffen Tigges spürte ganz Müngersdorf: Hier ist sogar gegen den Angstgegner (zuvor sieben Heimspiele ohne Sieg) mehr drin!

Florian Niederlechner brachte FC-Sieg in Gefahr

Auch den Fan-Faktor hob Niederlechner anerkennend hervor, schwärmte über die Unterstützung im Rhein-Energie-Stadion: „Ich muss ehrlicherweise sagen: Mit Dortmund ist Köln mit Abstand das brutalste Auswärtsspiel.“ 

Trotz leerer Hände und vereinzelter Reibereien auf dem Rasen sowie an der Seitenlinie habe er die Partie genießen können. „Es macht aber unheimlich Spaß hier. Fast hätten wir was mit heimgenommen. Immer wieder schön, wenn man hier in Köln spielen darf“, adelte er die Kulisse, die Baumgarts Jungs zum dritten Saison-Heimsieg getragen hatte.

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Danach hatte es in der 14. Minute noch nicht ausgesehen, als Niederlechner einen langen Schlag technisch stark aus der Luft pflückte, Gegenspieler Luca Kilian (23) abschüttelte und Marvin Schwäbe (27) mit der feinen Vollendung ins lange Eck düpierte. Und auch mit seiner Kopfball-Ablage zum 2:2 von Daniel Caligiuri (34) in der 68. brachte er den FC-Dreier noch einmal ins Wanken.

Gut für Köln: Als Tigges in der 81. Minute zum umjubelten 3:2 vollendete, stand der Bayer (in der 74. ausgewechselt) schon nicht mehr für einen möglichen dritten Streich auf dem Rasen. Weitere Chancen konnten sich die Fuggerstädter in seiner Abwesenheit dann auch nicht mehr erspielen.

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