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Wehrle, Talente & schwarze Serie FC vor besonderem Jahres-Abschluss gegen den VfB Stuttgart

Jonas Hector im Zweikampf mit Chris Führich

Chris Führich (r.) vom VfB Stuttgart trifft am Sonntag auf seine Ex-Kollegen um Jonas Hector. Zuletzt standen sie sich im DFB-Pokal am 27. Oktober 2021 gegenüber.

Der 1. FC Köln trifft am 17. Spieltag der Fußball-Bundesliga auf den VfB Stuttgart. Das Spiel birgt nicht nur wegen der Personalie Alexander Wehrle Brisanz. Es gilt für den FC auch eine schwarze Serie zu beenden.

Der 1. FC Köln steht vor einem ganz besonderen Jahres-Abschluss in der Fußball-Bundesliga. Die Mannschaft von Steffen Baumgart (49) trifft am letzten Spieltag vor Weihnachten auf den VfB Stuttgart (Sonntag, 17.30 Uhr, DAZN und im Liveticker auf EXPRESS.de).

In diesem Spiel steckt so viel mehr drin als drei Punkte. Es geht gegen den potenziellen neuen Arbeitgeber von Geschäftsführer Alexander Wehrle (46). Es gibt das Wiedersehen mit dem einst geschassten Medienchef Tobias Kaufmann (45) und den verschmähten Talenten Chris Führich (23) und Nikolas Nartey (21). Und es gilt, eine ganz schwarze Heim-Serie gegen den „Schreck von Müngersdorf“ zu brechen.

Die Spatzen pfeifen es längst von den Dächern: Alexander Wehrle steht vor der Rückkehr zum VfB, soll bei seinem Heimat-Klub im Laufe des kommenden Jahres die Nachfolge des Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger (39) antreten. Er trifft damit am Sonntag auf seinen alten und wohl künftigen Arbeitgeber.

1. FC Köln gegen VfB Stuttgart: Brisantes Duell für Alexander Wehrle

Die Augen auf der Tribüne werden auf ihn gerichtet sein, der Jubel über ein FC-Tor wird daher wohl weniger frenetisch ausfallen als üblich. „Heimat bleibt Heimat. Da leben meine Eltern, meine Geschwister und viele, viele Freunde“, sagte Wehrle zuletzt in einem Podcast über die Region Stuttgart.

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Steffen Baumgart (49) bedauert Wehrles Abgang, hätte den FC-Boss gerne weiter an seiner Seite gewusst. „Er hat eine freie Entscheidung getroffen. Damit müssen wir alle umgehen. Ich freue mich auf die letzten Monate mit Alex, alles andere lassen wir auf uns zukommen. Der Verein hat lange vor uns existiert und wird es auch noch nach uns.“

In Stuttgart gibt es für Wehrle dann ein Wiedersehen mit Tobias Kaufmann. Der einstige Medienchef, von dem sich der FC-Vorstand gegen Wehrles Willen getrennt hatte, hat inzwischen das Zepter in Stuttgart übernommen. Wehrle hatte Kaufmann damals nicht entlassen wollen und ganz offen gegen die Vorstandspläne opponiert.

Lil Zercher bekleidete daraufhin das Amt interimsweise, im Januar kommt dann mit Michael Rudolph (45) der neue Leiter Medien & Kommunikation. Er wechselt von Werder Bremen, wo er seit 2016 die Direktion Kommunikation verantwortet, ans Geißbockheim.

Die Schwaben sind derweil kein gern gesehener Gast im Rhein-Energie-Stadion. Seit 21 Jahren konnte der FC nicht mehr gegen den VfB zu Hause gewinnen, zuletzt gab es sogar drei Niederlagen in Serie. Der bislang letzte Heimsieg gelang am 29. Oktober 2000. Damals trafen Christian Springer (2x) und Dirk Lottner zum knappen 3:2-Sieg.

VfB Stuttgart ist der Müngersdorf-Schreck

An der Seitenlinie stand noch Ewald Lienen (68). Ein gutes Omen: Das Spiel fand ebenfalls an einem Sonntag um 17.30 Uhr statt. Baumgart ist indes zuversichtlich, dass die schwarze Serie nun endlich ein Ende findet. „Für uns geht es nicht darum, irgendwas zu vergolden, wir wollen einfach das Heimspiel gewinnen. Dafür werden wir alles tun, das wird unser Ziel sein.“

Ex-Talente wollen den 1. FC Köln ärgern

Der VfB hat zwei junge Spieler in seinen Reihen, die der FC entscheidend mitgeprägt hat. Nikolas Nartey und Chris Führich haben sich am Geißbockheim ihre ersten Sporen verdient. Beide debütierten 2017/18 für den FC in der Bundesliga – mussten danach aber einen Umweg nehmen, um so richtig in Deutschlands höchster Spielklasse anzukommen.

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Nun sind beide hoch motiviert, den Verantwortlichen zu zeigen, dass es die falsche Idee war, sie wegzuschicken. So sagte Nartey schon vor dem Pokal-Duell: „Chris und ich haben uns gesagt, dass es cool wäre, gegen unseren alten Verein ein Tor zu schießen.“ Das gilt auch für Sonntag.

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