Christian Lindner FDP-Chef gibt erschütternde Todesnachricht bekannt

Fünf Monate nach FC-Aus Kölner Winter-Abgang löst Vertrag bei neuem Klub schon wieder auf

Sava Cestic im verregneten Training des 1. FC Köln neben Noah Katterbach und Luca Kilian

Sava Cestic (r.) am 4. Januar 2022 im FC-Training neben Noah Katterbach (M.) und Luca Kilian.

Mit dem Wechsel vom 1. FC Köln ins Ausland wollte Sava Cestic seiner Karriere neuen Schwung verleihen, doch das Vorhaben scheiterte. Nach einem halben Jahr in Kroatien ist der Verteidiger wieder auf Vereinssuche.

Beim 1. FC Köln blieb ihm der Durchbruch in der Bundesliga verwehrt, doch auch auf seiner ersten Auslands-Station lief es für Sava Cestic (21) nicht wie erhofft. Kein halbes Jahr nach seinem Abgang am Geißbockheim muss sich der Abwehrspieler schon wieder nach einem neuen Arbeitgeber umsehen.

Denn während der kroatische Europapokal-Quali-Stammgast HNK Rijeka seit Tagen Neuzugang um Neuzugang vorstellt, darunter Ex-Bundesliga-Profi Mario Vrancic (33), wird Cestic seine Zelte an der Adria-Küste schon wieder abbrechen.

Gegenüber „Transfermarkt.de“ bestätigte er am Mittwoch (22. Juni 2022) die Trennung auf eigenen Wunsch, die der Klub bislang allerdings noch nicht endgültig verkündet hat. Damit ist klar: Ein mögliches Wiedersehen in der Conference League, wo Rijeka in der Qualifikation startet, wird es nicht geben.

1. FC Köln: Sava Cestic schon wieder auf Vereinssuche

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„Die Zeit in Kroatien war sehr lehrreich und eine wichtige Erfahrung für mich. Ich habe bei Rijeka sehr gute Bedingungen vorgefunden, dennoch habe ich mir insgesamt mehr erwartet. Ich bin froh und dankbar, dass der Klub meinem Wunsch der Vertragsauflösung entgegengekommen ist“, blickte Cestic mit gemischten Gefühlen auf das vergangene Halbjahr zurück.

Im Winter war der FC dem Vorstoß des Spielers zu einer Vertragsauflösung gefolgt, weil unter Steffen Baumgart (50) keine Aussicht auf Erstliga-Einsätze bestand.

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Nach elf Bundesliga-Spielen im Vorjahr standen daher nur 16 Auftritte bei der U21 in der Regionalliga West zu Buche. Zu wenig für die Ansprüche des serbischen Junioren-Nationalspielers.

Sava Cestic stagniert auch nach FC-Abgang 

„Sava ist ein talentierter Abwehrspieler, der nun den nächsten Schritt in seiner Entwicklung nehmen muss“, sagte der Sportliche Leiter Jörg Jakobs (51) im Januar zur Trennung. Mit acht Rückrunden-Spielen gelang Cestic der Turnaround allerdings nur bedingt.

Hinzu kommt, dass er mit drei anfänglichen Auftritten über die volle Spielzeit bereits zum Start mehr als die Hälfte seiner insgesamt rund 430 Spielminuten in Kroatien bestritten hatte. Mehr als zwei Partien von Beginn an sowie drei Kurzeinsätze waren in den verbleibenden 13 Spielen nicht drin – zu wenig für Cestic, der für seine Entwicklung vor allem regelmäßige Spielzeit benötigt.

Der Innenverteidiger ist längst nicht der einzige Kölner Winter-Abgang, der sein sportliches Glück auch abseits der Domstadt noch nicht gefunden hat. Abwehr-Kollege Jorge Meré (25) tut sich in Mexiko im Rennen um einen Stammplatz schwer, Leihgabe Noah Katterbach (21) baute beim FC Basel nach starkem Start zunehmend ab und fing sich erst kurz vor Saisonende wieder.

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