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FC-Vertrag läuft aus Baumgart-Star vor Verlängerung: „Wenig Gründe“ für Abschied

Die Profis des 1. FC Köln jubeln nach dem Sieg gegen den FC Augsburg.

Die Profis des 1. FC Köln nach dem Sieg gegen den FC Augsburg am 16. Oktober 2022

Von den vielen auslaufenden Verträgen beim 1. FC Köln wird sich einer bald automatisch verlängern. EXPRESS.de erklärt die Hintergründe.

Beim 1. FC Köln laufen zum Saisonende zehn Verträge aus – bald sind es nur noch neun. EXPRESS.de erfuhr: Timo Hübers‘ (26) Kontrakt wird sich zu Beginn der Rückrunde um ein weiteres Jahr, bis zum 30. Juni 2024, verlängern.

Im Arbeitspapier des Abwehrchefs ist eine entsprechende Option verankert. Absolviert Hübers eine gewisse Anzahl an Spielen, verlängert sich sein Vertrag automatisch. Verletzt sich der gebürtige Hildesheimer nicht, wird er diese Marke bereits weit vor Saisonende durchbrechen.

Christian Keller will Timo Hübers langfristig an 1. FC Köln binden

Gut für den FC! Schließlich hat Sport-Geschäftsführer Christian Keller (43) ohnehin alle Hände voll zu tun mit Zukunfts-Gesprächen, da unter anderem auch Kapitän Jonas Hector (32) und Mittelfeldchef Ellyes Skhiri (27) nur bis Juni 2023 gebunden sind.

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Aktuell steht Hübers wettbewerbsübergreifend bei 20 Pflichtspielen. Trotz einiger Patzer, wie beim 0:2 in Belgrad, ist er Steffen Baumgarts (50) konstantester Innenverteidiger, die Nummer eins im Defensivzentrum.

Steffen Baumgart spricht beim Training des 1. FC Köln mit Timo Hübers.

Timo Hübers und Steffen Baumgart am 8. November 2022 im FC-Training

Auch deswegen suchen die Geißböcke, ganz unabhängig von der Spiele-Klausel, das Gespräch mit ihm bezüglich einer Zusammenarbeit über 2024 hinaus. Keller machte bereits zu Saisonbeginn klar: „Bei Timo Hübers hätte ich nichts dagegen, wenn er längerfristig bleibt.“

Dem Abwehrmann, der 2021 ablösefrei aus Hannover kam, geht es offenbar genauso. Im 96-Podcast „Telefon Kopenhagen“ der „Neuen Presse“ sagte Hübers zuletzt: „Ich fühle mich hier super wohl – tolle Mannschaft, tolle Stadt. Es gibt wenig Gründe, dass ich mich hier nicht sehen würde in den nächsten Jahren.“

Timo Hübers: „Gab bei mir nie einen großen Karriereplan“

Mit der Einschränkung: „Ich lasse es auch einfach auf mich zukommen und weiß nicht, was vielleicht noch weiter möglich ist, wie andere Leute und Vereine mich wahrnehmen. Vielleicht auch im Ausland oder anderswo in Deutschland. Mit der Strategie bin ich immer super gefahren, es gab bei mir nie einen großen Karriereplan. Raus aus der Komfortzone kann beflügeln – wenngleich ich auch absolut happy wäre, wenn ich hier weiterspielen könnte.“

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Zwei weitere FC-Profis, deren Verträge ebenfalls auslaufen, haben ähnliche Klauseln wie Hübers: Mark Uth (31) und Tim Lemperle (21). Für das Offensiv-Duo sind die jeweiligen Spiele-Optionen aufgrund langwieriger Verletzungssorgen allerdings in die Ferne gerückt.

Uth fehlt quasi seit Saisonbeginn wegen hartnäckiger Schambein-Probleme, stand lediglich beim Pokal-Auftakt in Regensburg in der Startelf. Es folgten vier Mini-Einsätze. Aktuell wagt Coach Baumgart keine Prognose, wann sein Spielmacher wieder voll eingreifen kann.

Lemperle (Sprunggelenks-Verletzung) soll im Dezember ins Teamtraining zurückkehren. Bislang kam er jedoch nur fünfmal zum Einsatz, bräuchte 15 weitere Partien, damit sich sein Vertrag automatisch verlängert – bei 19 verbleibenden Bundesliga-Spieltagen.

Heißt: Mit Uth und Lemperle stehen für Keller & Co. wohl ganz reguläre Vertragsgespräche an. Bei Hübers ist der FC bald – zumindest für die nächste Saison – schon einen Schritt weiter…

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