Vertrag bis 2024 Zurück in die Heimat: Zweitligist schnappt sich Torwart-Talent des 1. FC Köln

Max Hagemoser (l.) und Elias Geoffrey Bakatukanda vom 1. FC Köln im Spiel der U19-Bundesliga-West am 5. März 2022.

Max Hagemoser (l.) und Elias-Geoffrey Bakatukanda vom 1. FC Köln im Spiel der U19-Bundesliga-West am 5. März 2022.

Der FC Hansa Rostock verpflichtet Max Hagemoser vom 1. FC Köln. Der 19-jährige Torhüter kam in der vergangenen Saison für die U19 des FC in der Bundesliga-West zum Einsatz. 

Nach Julian Roloff (21) verlässt das nächste Torwart-Talent den 1. FC Köln. Max Hagemoser (19) wechselt zum FC Hansa Rostock in die 2. Bundesliga. Der junge Keeper unterschreibt in Rostock einen Vertrag bis 2024 und komplettiert das Torwart-Trio der Hanseaten. 

In der vergangenen Saison der U19-Bundesliga-West kam Hagemoser gerade einmal auf drei Einsätze, in denen er vier Gegentore kassierte. In den letzten vier Spielen stand der Schlussmann nicht mal mehr im Kader der Geißböcke. 

Max Hagemoser: Zeit beim 1. FC Köln geprägt von Verletzung

Im Juli 2019 war Hagemoser von RB Leipzig zum 1. FC Köln gewechselt. Der damals 17-Jährige galt als eines der größten Torhüter-Talente in Deutschland und sollte sich beim FC-Nachwuchs durchbeißen. Doch in einem Testspiel gegen den VfB Stuttgart (Juli 2019) verletzte sich der junge Keeper direkt so schlimm an der Schulter, dass er mehrere Monate pausieren musste.

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So kommt er für den 1. FC Köln auf gerade einmal fünf Pflichtspiele in drei Jahren. Mit seinem Wechsel zu Hansa Rostock schließt sich nun der Kreis. Ausgebildet wurde Hagemoser nämlich in Rostock, er kehrt also in seine alte Heimat zurück.

Max Hagemoser: „Sehr glücklich, wieder zu Hause zu sein“

Hagemoser selbst sagt zu seinem Wechsel an die Küste: „Ich bin sehr glücklich, wieder zu Hause zu sein und bin extrem stolz, dass ich meinen ersten Profi-Vertrag bei meinem Heimatverein unterschreiben konnte. Ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht und freue mich auf die neuen sportlichen Herausforderungen.“

Ob sich Hagemoser gegen Stamm-Torhüter Markus Kolke (31) durchsetzen kann, ist zu bezweifeln. Kolke ist Kapitän der Hanseaten und hat in der abgelaufenen Saison alle 34 Spiele absolviert. Hansa Rostocks Sportvorstand Martin Pieckenhagen (50) sagt dazu: „Wir wollen ihn fordern und fördern, damit er den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen kann. Daher soll er auch verstärkt in unserer U23 zum Einsatz kommen, um die nötige Spielpraxis sammeln zu können.“

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