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„In dem Regal sind wir noch nicht“FC – Eintracht: Stoppen zwei Ex-Frankfurter den 100-Mio.-Mann?

Marvin Schwäbe und Jonas Hector wollen Eintracht Frankfurts Randal Kolo Muani stoppen.

Marvin Schwäbe (r.) und Jonas Hector im Hinspiel-Duell mit Eintracht Frankfurts Randal Kolo Muani, am 21. August 2022

Mit Eintracht Frankfurt ist der wohl heißeste Mittelstürmer der Bundesliga im Rhein-Energie-Stadion zu Gast: Randal Kolo Muani. Der 1. FC Köln braucht erneut eine Defensive in Top-Form.

von Martin Zenge (mze)

Der eine ist aktuell nicht zu stoppen, der andere kaum zu überwinden… Am Sonntag (12. Februar 2023, 17.30 Uhr) trifft die FC-Abwehr um Jeff Chabot (24) auf Frankfurts Star-Stürmer Randal Kolo Muani (24). Kann Köln den 100-Millionen-Mann der Eintracht ausschalten?

Seine Zahlen sind einfach beängstigend: Sechs Tore in den letzten sechs Liga-Partien (dazu drei Vorlagen) und ein Doppelpack am Dienstag im Pokal gegen Darmstadt. Mit insgesamt neun Treffern und zwölf Assists ist der französische Nationalspieler der Top-Scorer der Bundesliga.

Randal Kolo Muani zweiter 100-Millionen-Transfer der Bundesliga?

Kein Wunder, dass Kolo Muani bereits als zweiter 100-Millionen-Transfer im deutschen Oberhaus (nach dem Ex-Dortmunder Ousmane Dembélé) gehandelt wird. Genau dieses Preisschild soll die Eintracht ihrem Vize-Weltmeister nämlich verpasst haben.

Alles zum Thema Marvin Schwäbe

Als Interessenten gelten unter anderem Manchester United und der FC Bayern München. Die Frankfurter, die sich Kolo Muani im vergangenen Sommer ablösefrei aus Nantes geangelt hatten, haben dank seines XXL-Vertrags (bis 2027, keine Ausstiegsklausel) alle Karten in der Hand.

„Das zeigt auch das gute Auge, das Frankfurt hat“, sagt FC-Trainer Steffen Baumgart (51), weiß dabei: „In dem Regal, wo sie zugreifen, sind wir noch nicht. Wir gucken in die Regale darunter und wollen ähnlich gute Spieler, die nicht ganz so teuer sind.“

Dem Köln-Coach ist bewusst, was am Sonntag auf seine Defensive zukommt. „Ich glaube nicht, dass man sie gestoppt kriegt“, sagt Baumgart über die Eintracht-Offensive und ergänzt zu Kolo Muani: „Man hat nicht nur bei der WM gesehen, was er für Fähigkeiten hat. Das sieht man gerade in den Einzelaktionen, wenn er in höchstem Tempo den Ball behandelt und auch noch den Abschluss hinkriegt.“

In nur vier seiner bisherigen 18 Bundesliga-Einsätze war der Franzose nicht an einem Tor beteiligt. Unter anderem in der Hinrunde gegen Köln (1:1). Anzeige: Jetzt Gutschein für den Fanshop des 1. FC Köln gleich hier im EXPRESS-Gutscheinportal sichern!

1. FC Köln will starke Defensiv-Serie gegen Eintracht Frankfurt fortsetzen

Sonntag ruhen die FC-Hoffnungen vor allem auf zwei Ex-Frankfurtern: Innenverteidiger Jeff Chabot und Keeper Marvin Schwäbe (27) wurden beide im Eintracht-Nachwuchs ausgebildet – und präsentieren sich derzeit in Top-Verfassung. Nur zwei Gegentore in den ersten vier Liga-Spielen des Jahres, der FC stellt gemeinsam mit Frankfurt die beste Defensive der Bundesliga.

Wenn einer Kolo Muani aktuell ausschalten kann, dann Chabot. Seine Zweikampfquote in dieser Saison liegt bei starken 65,8 Prozent und wird nur von Dortmund-Nationalspieler Nico Schlotterbeck (23/66,6 %) getoppt.

FC-Sportboss Christian Keller (44): „Jeff hat die Winterpause gutgetan, er hat sehr gut gearbeitet. Er ist jetzt einfach viel agiler und deshalb auch noch mehr in der Lage, seinen wirklich mächtigen Körper einzusetzen. Im In-Fight ist es schon unangenehm gegen ihn.“

Unangenehm für die gegnerische Offensive ist auch Schwäbe. Der FC-Torhüter parierte 2023 bislang 85 Prozent aller Schüsse, besser ist nur Frankfurts Kevin Trapp (32/91 %). Wichtig! Gegen die Eintracht und Kolo Muani braucht der FC sowohl Chabot als auch Schwäbe wieder in Gala-Form.